1.500 Impfungen bei Aktion im Lichtentaler Löwen

Baden-Baden (co) – Im Lichtentaler Löwensaal ist am Wochenende die von Dr. Ingo Wiedenlübbert organisierte, zweitägige Impfaktion routiniert und entspannt über die Bühne gegangen.

•Die Wartezeiten vor den vier Kabinen sind nur von kurzer Dauer. Foto: Conny Hecker-Stock

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•Die Wartezeiten vor den vier Kabinen sind nur von kurzer Dauer. Foto: Conny Hecker-Stock

Die städtischen Impfaktionen mit über 1.500 Terminen waren ratzfatz ausgebucht. Durch die konsequente Terminvergabe, die beispielhafte Gelassenheit des routinierten Teams und auch die entspannten Impfwilligen wurden lange Warteschlangen vor dem Löwensaal vermieden, buchstäblich niemand blieb im Regen stehen. Lediglich direkt bei Saalöffnung am frühen Morgen waren einige Probanden etwas zu früh gekommen und sorgten damit für einen kleinen Stau, der sich jedoch rasch auflöste.

Ansonsten erschienen die Impflinge, vorschriftsmäßig mit Gesichtsmaske, jeweils kurz vor ihrem vereinbarten Zeitpunkt. Sie wurden in Empfang genommen, Namen abgeglichen und die notwendigen Unterlagen wie Personalausweis, Impfbuch und Gesundheitskarte abgefragt. Noch an dieser Einlasskontrolle erfuhren die Glücklichen, die einen Termin ergattert hatten, welche Impfkabine für sie vorgesehen war. Vier gut voneinander abgetrennte Zellen standen zur Auswahl, jeweils mit einem Stuhl davor für die kurze Wartezeit. Großzügig in dem von der Stadt zur Verfügung gestellten Saal verteilt, standen weitere einzelne Stühle für eventuelle Begleitpersonen, etwa der Senioren.

„Es wird immer schwieriger durchzukommen“

Lieselotte Höfele war froh, dass ihre Tochter Alice Haas bei ihr war, die den Impftermin online für sie organisiert hatte. „Bei diesen ersten Terminen war es noch relativ einfach, doch jetzt wird es immer schwieriger, durchzukommen“, erzählte diese von ihren Erfahrungen. Bei ihrer Mutter hatte sie Glück und konnte sofort buchen, als die Termine online freigeschaltet wurden. Lieselotte Höfele will sich boostern lassen, die ersten beiden Impfungen mit Biontech hat sie problemlos vertragen. Sie bekommt Kabine vier zugewiesen und wird dort von Christine Daul freundlich begrüßt.

Lieselotte Höfele lässt sich von Allgemeinmedizinerin Christine Daul die Spritze setzen. Foto: Conny Hecker-Stock

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Lieselotte Höfele lässt sich von Allgemeinmedizinerin Christine Daul die Spritze setzen. Foto: Conny Hecker-Stock

Die Allgemeinmedizinerin spricht von einem reibungslosen und gut koordinierten Ablauf im Löwensaal. „Kein Wunder, wir kennen uns ja alle aus den Impfzentren“, verweist sie auf das eingespielte Team der impfenden Mediziner um Dr. Wiedenlübbert. Sie zieht die Spritze auf, ihre Besucherin macht den rechten Arm frei, und schon ist der Pieks gesetzt, der unter Umständen viel Leid von der rüstigen Seniorin abwenden kann.

Bunte Mischung der Impfwilligen

Der Ausgang ist im rückwärtigen Bereich des Saales angesiedelt, damit man sich nicht in die Quere kommt mit den neu Eingetroffenen. Hier kann man zur Sicherheit im Anschluss an die Impfung noch ein paar Minuten verweilen. Der eigentliche Impfprozess von der Anmeldung bis zum Setzen der Spritze hat höchstens fünf Minuten gedauert. Die wartenden Menschen im Löwensaal bilden nicht nur altersmäßig eine bunte Mischung. Viele wollen sich boostern lassen, also die dritte Spritze abholen, doch es sind auch Impfneulinge darunter. Lieselotte Höfele ist sofort bereit, sich fotografieren zu lassen. „Wenn ich damit andere zu einer Impfung bewegen kann, mache ich das gerne“ lacht sie verschmitzt.

Ihr Autor

unserer Mitarbeiterin Conny Hecker-Stock

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Erstellt:
29. November 2021, 08:10 Uhr
Lesedauer:
ca. 2min 21sec

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