166 Starter beim Baden-Badener Merkurlauf

Baden-Baden (up) – Bei schönstem Wetter durch den Wald: Das war das Motto am Wochenende beim sechsten Merkurlauf: Insgesamt sind etwa 166 von 194 gemeldeten Sportlern an den Start gegangen.

In mehreren Gruppen und zeitlich verzögert starten die Teilnehmer des Merkurlaufs.  Foto: Ulrich Philipp

© up

In mehreren Gruppen und zeitlich verzögert starten die Teilnehmer des Merkurlaufs. Foto: Ulrich Philipp

„Wir zählen zusammen herunter von 10“, weist Starter Klaas Hamstra die Läufer an, und wie aus einem Mund ist gleich zu hören: „Neun, acht, sieben...“. Bei Null angekommen, ertönt ein Ton wie eine Schiffssirene, das Zeichen zum Start für die letzte von vier Gruppen, die sich bei der Talstation der Merkurbergbahn sogleich auf den Weg macht, den Baden-Badener Hausberg im Dauerlauf zu besteigen.
So geschehen am Samstag, bei der sechsten Auflage des Merkurlaufes, der bei Sonnenschein und angenehmen Temperaturen bei besten äußeren Bedingungen stattfand. Nach etwa 10 bis 15 Metern werfen die Sportler ihre beim Start pandemiebedingt vorgeschriebenen Masken auf den Boden, die kurz danach von Mitarbeitern des Veranstalters eingesammelt werden. In gebührendem Abstand folgt der Läufergruppe dann ein Quad – eine Art Motorrad mit vier Rädern – das einen Anhänger zieht, auf dem eine Trage installiert ist. Der Fahrer und seine Mitfahrerin sind von der Bergwacht und für alle Fälle dann zur Stelle, wenn sich jemand verletzt und in ein Krankenhaus gebracht werden muss.

Insgesamt sind etwa 166 von 194 gemeldeten Sportlern an den Start gegangen, die sich in Gruppen zu je etwa 40 bis 42 Läufern und im Abstand von etwa einer Viertelstunde auf den Weg machten. 9,2 Kilometer und 420 Höhenmeter später erwartete sie nahe dem Aussichtsturm das Ziel. Und jeder Einzelne wird von den Umstehenden mit Applaus begrüßt. Ältester Teilnehmer war Arne Haase aus Baden-Baden mit 89 Jahren, sein jüngster Gegner Lennart Vill war gerade einmal 17. Als älteste Läuferin ging die 63-jährige alte Gisela Wieczorek an den Start, die beiden jüngsten Frauen waren Anna Emelie Doerr und Leonie Karcher, die jeweils 20 Jahre alt sind.

„Ganz tolle Atmosphäre“

Als schnellster Läufer kam nach 37:34 Minuten Sebastian Pieczarek aus der Gruppe der um die 35 Jahre alten Senioren (M35) ins Ziel, er gewann einen Gutschein für einen schönen Abend in einem Restaurant. Zweiter wurde Sebastian Schlott (M40), der sich mit einem neuen Paar hochwertiger Laufschuhe eines Sportartikelgeschäfts trösten kann. Und den dritten Platz belegte Clemens Axtmann (M35), der als dritter Preis Geschenke eines Lifestyle-Geschäftes in Empfang nehmen darf. Schnellste Frau war mit 48:43 Minuten Susanne Graf (M35), vor Celia Kuch (M40) und Britta Müller (W55). Auch sie dürfen sich über Preise freuen. Alle Teilnehmer können sich ihre Urkunden zu Hause am Computer selbst ausdrucken.

„Das war ein ganz toller Lauf in einer ganz tollen Atmosphäre“, zeigte sich der Teilnehmer Oliver Wetzel aus Bühl ganz begeistert von dem Lauf. „Es war die Stille, die den Lauf ausgemacht hat, so richtig zum Runterkommen“, erklärt er. Ähnlich angetan zeigte sich Lothar Becht aus der Nähe von Pforzheim. „Ich habe mich noch ganz kurzfristig angemeldet. Es war traumhaft und dazu dieses Superwetter. Meine Frau war inzwischen in der Stadt shoppen“, berichtet er.

Zum Artikel

Erstellt:
11. Oktober 2021, 10:00 Uhr
Lesedauer:
ca. 2min 29sec

Artikel empfehlen

Artikel Aktionen


Kommentare können für diesen Artikel nicht mehr erfasst werden.