37 neue Bauplätze entstehen in Gaggenau

Gaggenau (uj) – Die Erschließungsarbeiten am Baugebiet „Heil II, Teilabschnitt 6“ gehen voran. Voraussichtlich nach den Sommerferien kann mit den privaten Bauvorhaben begonnen werden.

Bauplätze für zwölf Doppel- und 25 Einzelhäuser entstehen in diesem Bereich der „Heil“. Foto: Willi Walter

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Bauplätze für zwölf Doppel- und 25 Einzelhäuser entstehen in diesem Bereich der „Heil“. Foto: Willi Walter

Erschlossen werden mehr als 17.000 Quadratmeter Baulandfläche. Das sind 37 Baugrundstücke, 25 Einzelhaus- und zwölf Doppelhausplätze. Davon sind 20 Bauplätze mit mehr als 9.000 Quadratmetern städtisch. Im September 2020 wurde mit den Arbeiten begonnen.

Die Gesamtkosten der Erschließung, inklusive durchzuführender Artenschutzmaßnahmen, belaufen sich auf etwa zwei Millionen Euro. Von den der Stadt in der Baulandumlegung zugeteilten 20 Baugrundstücken sind aktuell 17 vergeben und die Kaufverträge notariell beurkundet.

Ursprünglich waren 18 Grundstücke vergeben. Ein Bewerber hat nach Angaben der städtischen Pressestelle inzwischen seine Grundstückszuteilung zurückgegeben. Drei Baugrundstücke stehen somit für eine zweite Vergaberunde zur Zuteilung an. Dafür liegen der Stadt zahlreiche Bewerbungen von Bauinteressenten vor. Die Vergabe der Baugrundstücke erfolgt nach vom Gemeinderat beschlossenen Zuteilungskriterien.

Zentrumsnahes „Premium-Baugebiet“

In dem laut Oberbürgermeister Christof Florus „wunderbaren Baugebiet“, dem Areal am verlängerten Asternweg, haben die künftigen Bewohner eine schöne Aussicht in die Rheinebene und bis zu den Vogesen. Das „Premium-Baugebiet“ liegt zentrumsnah zu wichtigen Einrichtungen wie Kindergärten, Schulen (Hebelschule, Goethe-Gymnasium, Realschule), aber auch Rathaus und Geschäften, andererseits nahe an grünen Wiesen und am Waldrand. Die Stadt Gaggenau betont, auch den gebotenen Artenschutzmaßnahmen Rechnung zu tragen. Oben auf der Heil seien die reichlich vorhandenen Zauneidechsen den Vorschriften gemäß und mit großem Aufwand umgesiedelt worden.

Die Bauplätze seien nicht zu klein geschnitten. Sie betrügen für ein Einfamilienhaus etwa 500 Quadratmeter, für eine Doppelhaushälfte rund 300 Quadratmeter. Knapp ein Jahr dauert die Erschließung des Neubaugebiets. Der Bauzeitenplan für die Erschließungsarbeiten sieht ein Bauzeitende zur Jahresmitte vor, wobei laut Stadt etwaige Schlechtwettertage oder nicht absehbare Beeinträchtigungen durch die Corona-Pandemie zeitlich noch hinzuzurechnen seien. Das heißt, dass die Bauherren voraussichtlich nach den Sommerferien mit ihren privaten Bauvorhaben beginnen können.

Unabhängig davon sei es bereits heute möglich, für die katastermäßig gebildeten Baugrundstücke einen Bauantrag bei der zuständigen Baurechtsbehörde einzureichen.

Ihr Autor

BT-Redakteur Ulrich Jahn

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Erstellt:
13. April 2021, 22:00 Uhr
Lesedauer:
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