70 Mandelbäume im Rebland

Baden-Baden (cn) – Die ersten Frühlingsblüher zeigen ihre Pracht: Die 70 Mandelbäume zieren, die seit den 1980er Jahren das Eingangstor zum Rebland zieren, blühen bereits.

Die Mandelbäume kurz vor Varnhalt beim „Röderswald“ sind für viele Betrachter eine Augenweide.  Foto: Christina Nickweiler

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Die Mandelbäume kurz vor Varnhalt beim „Röderswald“ sind für viele Betrachter eine Augenweide. Foto: Christina Nickweiler

Mit den ersten Sonnenstrahlen leuchten in diesen Tagen die rosafarbigen Blüten der Mandelbäume am Ortsausgang von Varnhalt besonders intensiv. Jedes Jahr läuten an dieser Stelle die Mandelblüten das Frühjahr ein und viele erfreuen sich an der Blütenpracht.

In den 80er-Jahren kamen die Bäume aus der Pfalz ins Rebland.  Foto: Christina Nickweiler

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In den 80er-Jahren kamen die Bäume aus der Pfalz ins Rebland. Foto: Christina Nickweiler

Egal ob Spaziergänger oder Autofahrer – viele richten ihren Blick wohl auf die Allee. Seit Ende der 1980er Jahre zieren rund 70 Mandelbäume in Varnhalt das Eingangstor zum Rebland. „Die Inspiration, die Mandelbäume zu pflanzen, kam seinerzeit aus der Pfalz, wo man entlang der Deutschen Weinstraße häufig in Rebennähe Mandelbäume anpflanzte, die dann im Frühjahr viele Besucher wegen ihres prachtvollen Blütenbildes lockten“, berichtet Stadtpressesprecher Roland Seiter über die Anfänge. Die Bäume in der Gallenbach kamen damals von einer pfälzischen Baumschule. Seit jeher versorgen die Mitarbeiter des Gartenamtes die Frühlingsblüher. Sie bewässern die Bäume im Sommer und schneiden sie im Winter zurück.

Mandelbaum gehört zu Steinobst

Die Mandelbäume sind seit der Antike bekannt. Die Herkunft des Mandelbaums wird in Vorderasien vermutet und Botaniker ordnen ihn den rund 40 asiatischen Arten von Steinobstgattungen zu. Botaniker definieren Mandeln als Kerne einer Frucht. Mandelbäume und ihre Früchte fanden neben wenigen Autoren im antiken Griechenland unter anderem auch im Alten Testament Eingang. Später erwähnten Zeitgenossen im antiken Rom die Wirkung der Mandelfrüchte. Ebenso lässt sich in den Kräuterbüchern des 16. und 17. Jahrhunderts die Unterscheidung zwischen süßen und bitteren Mandeln finden. Die rosa Blüten wurden als Symbol der Auferstehung und der wiedererwachenden Liebe interpretiert.

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Erstellt:
16. März 2021, 11:00 Uhr
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