Über 4.300 Geschwindigkeitsverstöße in Mittelbaden

Offenburg (BT) – Die Beamten des Polizeipräsidiums Offenburg haben bei einer landesweiten „Geschwindigkeitskontrollwoche“ über 4.300 Geschwindigkeitsverstöße in Mittelbaden gemessen.

980 Geschwindigkeitsverstöße haben die Beamten beim „Speedmarathon“ am Mittwoch gemessen. 150 Autofahrer müssen nun mit einer Anzeige und zum Beispiel Fahrverbot rechnen. Symbolfoto: Angelika Warmuth/dpa

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980 Geschwindigkeitsverstöße haben die Beamten beim „Speedmarathon“ am Mittwoch gemessen. 150 Autofahrer müssen nun mit einer Anzeige und zum Beispiel Fahrverbot rechnen. Symbolfoto: Angelika Warmuth/dpa

Mehr als 100 Beamte des Polizeipräsidiums Offenburg haben am vergangenen Mittwoch am diesjährigen „Speedmarathon“ teilgenommen. In allen neun Revieren wurden über 26.500 Verkehrsteilnehmer überprüft. Die hohe Zahl kam dadurch zustande, dass die Ermittler des Verkehrsdienstes Baden-Baden unter anderem einen von baden-württembergweit elf neubeschafften „Enforcement Trailer“ im Einsatz hatten – ein bewegliches Gerät zur Geschwindigkeitsmessung, teilte die Polizei mit.

Am Tag des Blitzermarathons wurden laut Polizeibericht insgesamt 980 Geschwindigkeitsverstöße geahndet. Knapp 830 Verkehrssünder kamen mit einer Verwarnung davon, 150 Autofahrer müssen nun mit einer Anzeige und beispielsweise einem Fahrverbot rechnen. Über die Geschwindigkeitsverstöße hinaus ahndeten die Beamten auch Verstöße gegen die Gurtpflicht sowie gegen das Handy-Verbot. Ein Autofahrer wurde angezeigt, da er alkoholisiert am Steuer seines Wagens gesessen hatte.

In der vergangenen Woche waren die Beamten des Polizeipräsidiums Offenburg nach eigenen Angaben über 260 Stunden im Rahmen der landesweiten „Geschwindigkeitskontrollwoche“ im Einsatz. Dabei seien über 4.300 Geschwindigkeitsverstöße gemessen worden. 165 Verkehrsteilnehmer hätten ihr Tempo derart überschritten, dass sie mit einem Fahrverbot rechnen müssen. Polizeipräsident Reinhard Renter wird in der Mitteilung so zitiert: „Ziel solcher Aktionen ist es, Hauptunfallursachen wie Geschwindigkeit professionell zu bekämpfen und gleichzeitig die Anzahl damit einhergehender Unfälle zu reduzieren. Die Überwachung des Straßenverkehrs dient letztlich der Sicherheit unserer Bürgerinnen und Bürger.“

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Erstellt:
24. April 2021, 17:00 Uhr
Aktualisiert:
27. April 2021, 14:35 Uhr
Lesedauer:
ca. 1min 42sec

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