Abschied von Forbach und Weisenbach

Murgtal (vgk) – Die Seelsorgeeinheit Forbach-Weisenbach verabschiedete Michaela Feldin aus Bad Rotenfels in den Ruhestand.

Verbundenheit und Tatkraft: Michaela Feldin engagiert sich rund zwei Jahrzehnte als Gemeindereferentin. Foto: Veronika Gareus-Kugel

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Verbundenheit und Tatkraft: Michaela Feldin engagiert sich rund zwei Jahrzehnte als Gemeindereferentin. Foto: Veronika Gareus-Kugel

Es war ein würdiger Abschied, den die katholische Kirchengemeinde Forbach ihrer Gemeindereferentin Michaela Feldin aus Bad Rotenfels im Rahmen eines Dankgottesdiensts in der Kirche St. Johannes Baptista am Samstagabend bereitete. „Danke von Herzen für fast 20 Jahre Engagement. Du hast mehr getan, als verlangt war“, würdigte Pfarrer Thomas Holler das Wirken der zwischenzeitlichen Rentnerin.

Die musikalische Umrahmung gestaltete der Kirchenchor. In seiner Predigt griff der Seelsorger ihren an der Sache ausgerichteten Gemeinsinn erneut auf, festgemacht an der „Hochzeit zu Kana“ (Joh. 2, 1-12): Michaela Feldin habe wie Jesus mit den Menschen Freud und Leid geteilt. „Die Zusammenarbeit, die personelle Verbundenheit: Es hätte nicht besser sein können“, führte Holler aus. Entstanden sei über die Jahre hinweg eine familiäre Verbundenheit. Diese sei ihm Trost, wenn es heißt „Thomas allein im Pfarrhaus“, versicherte Holler.

Er sagte ebenfalls Danke für ihre Einlassungen auf den verschiedensten Gebieten kirchlichen Zusammenlebens und ihre Gabe, die Menschen mitzunehmen, für Neues zu begeistern und das kirchliche Leben zu stärken. Der Priester erinnerte auch an den nicht ganz einfachen Beginn der Gemeindereferentin im Forbacher Pfarrhaus: Teams mussten geformt und die Aufgabenbereiche wie die Organisation von Gottesdiensten, Hochzeiten, Beerdigungen und Erstkommunionen mit Leben gefüllt werden.

Hoffen auf Erhalt der Vollzeitstelle

„Auch die Ehemaligen bleiben mit an Bord“, hofft Holler auf eine weitere Zusammengehörigkeit der in Bad Rotenfels wohnenden Feldin mit der Seelsorgeeinheit Forbach-Weisenbach. Dem Gesagten konnte Pfarrgemeinderatsvorsitzender Klaus Mungenast nur beipflichten. Er erinnerte unter anderem an den Plan der Erzdiözese Freiburg, die Vollzeitstelle der Gemeindereferentin um die Hälfte zu kürzen. Man habe gekämpft und gewonnen. Wie es nun weiter gehe, könne noch nicht gesagt werden. Mungenast schloss in seine Dankesworte auch die Befürchtung ein, dass die Stelle der Gemeindereferentin in Forbach zukünftig unbesetzt bleiben wird.

Als tatkräftige Frau, auf die man sich verlassen könne, beschrieb der Rektor der Klingenbach-Grundschule, Helge Rieger, die Pensionärin. Danke sagten auch die von Feldin unterstützten Gruppen der Seelsorgeeinheit.

Ihren ersten Einsatz als Gemeindereferentin hatte die ehemalige Krankenschwester nach ihrem Theologiestudium bei der katholischen Kirchengemeinde Ottenau. Im September 2002 erfolgte der Wechsel. Bis Ende 2021 arbeitete sie in der Seelsorgeeinheit Forbach-Weisenbach. In der Grundschule unterrichtete sie Religion. Feldin: „In dieser Zeit wurde ich von vielen Ehrenamtlichen, Eltern und Jugendlichen unterstützt. Es war eine gute Zusammenarbeit und ein Freundschaftliches miteinander, wofür ich sehr dankbar bin.“


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