Adventspläne oft noch nicht spruchreif

Baden-Baden (fh/lsw) – Die Städte der Region bereiten sich auf winterlichen Budenzauber vor. Vieles ist allerdings noch in der Schwebe Fest steht: Der Christkindelsmarkt in Baden-Baden findet statt.

Noch laufen die Planungen unter Vorbehalt, aber zumindest das Datum für den Baden-Badener Christkindelsmarkt steht: 25. November bis 6. Januar. Foto: Monika Zeindler-Efler/Archiv

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Noch laufen die Planungen unter Vorbehalt, aber zumindest das Datum für den Baden-Badener Christkindelsmarkt steht: 25. November bis 6. Januar. Foto: Monika Zeindler-Efler/Archiv

Knapp drei Monate vor Beginn der Saison ist bei vielen Städten im Land noch unklar, ob und wie ein Weihnachtsmarkt in diesem Jahr stattfinden kann. In der Region legt sich da bisher nur die Stadt Baden-Baden fest – und das auch nur auf ein Datum und unter Vorbehalt.

Zwar laufen auch in Rastatt und Gaggenau die Planungen für den winterlichen Budenzauber bereits, spruchreif ist aber noch nichts, wie etwa die Pressestelle der Stadt Rastatt auf BT-Anfrage mitteilt. In Gaggenau gibt es bisher Überlegungen, wie ein Adventsmarkt unter Pandemiebedingungen stattfinden kann, so die Pressesprecherin Judith Feuerer.

In der Kurstadt dagegen läuft der Countdown bereits: Heute verbleiben noch 78 Tage auf der Uhr. Denn fest steht: Der Christkindelsmarkt soll stattfinden. Vom 25. November bis zum 6. Januar plant die Baden-Baden Kur und Tourismus GmbH mit Lichterglanz, Verkauf weihnachtlicher Präsente und dem Geruch nach gebrannten Mandeln vor dem Kurhaus. „Alle Planungen laufen jedoch unter Vorbehalt, je nachdem welche Bestimmungen zur Pandemie bis dahin gelten“, erklärt Sprecher Marcus Gernsbeck. Angepasst an die dann geltenden Verordnungen soll es laut Homepage der Kur und Tourismus GmbH auch ein entsprechendes Schutzkonzept geben.

Entscheidung frühestens im Oktober

Solche konkreten Überlegungen gibt es in der Zwetschgenstadt zum Bühler Adventsmarkt noch keine. „Wir werden die Entwicklung hinsichtlich der Rechtslage und der Corona-Pandemie allgemein weiterhin beobachten und voraussichtlich in der zweiten Oktoberhälfte eine Entscheidung treffen, ob es in diesem Jahr einen Adventsmarkt in Bühl geben wird“, sagt Stadtpressesprecher Matthias Buschert.

Auch der Stuttgarter Weihnachtsmarkt wackelt. „Aktuell sind wir in einer Vorplanungsphase und befinden uns im Austausch mit anderen Städten, die einen Weihnachtsmarkt veranstalten, wie Nürnberg, Ulm und München“, sagte Jörg Klopfer von der Stuttgart Veranstaltungsgesellschaft der Deutschen Presseagentur. Sicher sei lediglich, dass der Markt über den 23. Dezember hinaus um eine Woche verlängert würde (30. Dezember). Das hatte der Stuttgarter Gemeinderat bereits im Juli beschlossen, um den Schaustellern nach der erneuten Absage des Cannstatter Volksfestes entgegenzukommen.

Der Wunsch nach einem Weihnachtsmarkt sei groß, allerdings sei man abhängig von den gültigen Verordnungen und den damit verbundenen Vorgaben. Es gebe zudem ein Hygienekonzept, allerdings werde dieses im Hinblick auf die bis dahin gültigen Verordnungen aktualisiert und angepasst. Details nannte Klopfer nicht.

Frühestens im Oktober solle entschieden werden, in welcher Form ein Weihnachtsmarkt in Stuttgart möglich sein könne. „Dann steht auch fest, wie viele Marktstände aufgebaut werden dürfen“, sagte Klopfer.


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