Aldi Ötigheim eröffnet erst im August

Ötigheim (as) – Liefer- und Produktionsschwierigkeiten verzögern den Umbau des früheren Edeka- in einen Aldi-Markt. Der Konzern investiert rund 2,5 Millionen Euro.

Eigentlich sollte der Ötigheimer Aldi im Juni eröffnen, doch der Umbau verzögert sich. Foto: Frank Vetter

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Eigentlich sollte der Ötigheimer Aldi im Juni eröffnen, doch der Umbau verzögert sich. Foto: Frank Vetter

Bauarbeiter statt Sonderangebote bestimmen nach wie vor das Bild in der Ötigheimer Industriestraße, und das wird auch noch einige Wochen so bleiben: Die ursprünglich für Juni geplante Eröffnung des neuen Aldi-Markts in Ötigheim verschiebt sich auf August, wie Pressesperecher Tobias Neuhaus auf BT-Anfrage erklärt.
Der Grund sind Liefer- und Produktionsschwierigkeiten, sagt Neuhaus. Ein Problem, das derzeit die gesamte Baubranche beschäftigt. Dadurch verzögern sich zahlreiche Projekte auch in der Region.

Startschuss im Oktober

Dabei wird auf dem Gelände des früheren Edeka-Markts fleißig gearbeitet. Seit März 2020 stand der 1992 erbaute Markt leer. Im Oktober vergangenen Jahres erfolgte dann der Startschuss für den Umbau des Gebäudes.

Es seien umfangreiche Vertragsverhandlungen zwischen allen Beteiligten erforderlich gewesen. Denn das interkommunale Konstrukt beinhaltet die bereits erfolgte Ansiedlung von dm in Bietigheim, den bereits geöffneten neuen Penny in Ötigheim, die bereits erfolgte Erweiterung von Edeka in Bietigheim und die Ansiedlung von Aldi in Ötigheim.

Dafür betrachten sich die Gemeinden Bietigheim und Ötigheim als gemeinsames Einzugsgebiet und teilen sich die Aufgaben zur Sicherung der Grundversorgung. Das war 2018 in einem raumordnerischen Vertrag zwischen den beiden Gemeinden und dem Regionalverband Mittlerer Oberrhein vereinbart worden.

Ausbau in neuem Design

Aldi hat mit Grundstückseigentümer Matthias Becht einen langfristigen Erbbaupachtvertrag abgeschlossen. Das von der Bausubstanz her als gut bewertete Gebäude wurde entkernt und lediglich die Nebengebäude abgerissen. Warenlager, Nebenräume und der Eingangsbereich der 1.100 Quadratmeter großen Filiale, die von der Händelstraße erschlossen wird, entstehen neu.

Der Discounter erhält eine neue Glas- und Lochblechfassade sowie eine Photovoltaikanlage zur Stromerzeugung auf dem Dach. Auf dem Parkplatz sollen rund 100 Stellplätze und eine Stromtankstelle zur Verfügung stehen. Im Eingangsbereich will die Sparkasse Rastatt-Gernsbach einen SB-Bereich integrieren. Der gesamte Bereich um die Filiale und der Parkplatz sollen zudem begrünt werden. Bei Baubeginn war von einer Investition in Höhe von 2,5 Millionen Euro die Rede.

Der Innenausbau erfolgt laut dem Konzern im neuesten Aldi-Süd-Design mit frischem Obst und Gemüse, Frischfleisch und Fisch schon am Eingang. Zwölf bis 15 Mitarbeiter sollen in der künftigen Filiale beschäftigt werden.

Ihr Autor

BT-Redakteurin Anja Groß

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Erstellt:
29. Juni 2021, 13:30 Uhr
Lesedauer:
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