Alles ruhig in Rastatt

Rastatt (fuv/red) – In Rastatt herrscht in den Nachtstunden Ruhe - so wie das derzeit sein soll. Die Bürger halten sich überwiegend an die Ausgangssperre.

Bitte vor 20 Uhr gucken kommen: Die meisten halten sich in Rastatt an die Ausgangssperre. Foto: Frank Vetter

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Bitte vor 20 Uhr gucken kommen: Die meisten halten sich in Rastatt an die Ausgangssperre. Foto: Frank Vetter

Das Residenzschloss illuminiert, der Christbaum in der Mitte des Rastatter Marktplatzes strahlt, die Weihnachtsbeleuchtung schafft bunte Lichtreflexe auf dem feuchten Belag der Kaiserstraße: ein Bild zum Genießen.

Seit Samstag darf man das live aber nur bis 20 Uhr erleben, denn die Landesregierung hatte am Freitag eine Ausgangssperre ab 20 Uhr verfügt, um die Covid-19-Pandemie einzudämmen. Bis 5 Uhr morgens müssen die Engel über Rastatts Straßen nun ohne Zuschauer leuchten.

Paar will nichts von Ausgangssperre gewusst haben

Zumindest weitgehend. Am Samstagabend, am „Premierenabend“ des Ausgehverbots, sah man in der Kaiserstraße noch vereinzelte Gassi-Geher, Menschen, die Einkaufstüten nach Hause trugen oder solche, die bestelltes Essen abholten. Es gab jedoch auch Ahnungslose. Ein junges Paar beim abendlichen Spaziergang will nichts von der Verordnung gewusst haben. Der junge Mann tut genervt und nicht zitierfähig kund, was er von den Maßnahmen hält.

Im Rahmen ihrer regulären Streife haben auch Beamte des Polizeireviers Rastatt am Wochenende die Ausgangssperre kontrolliert. Es habe „keine besonderen Sachverhalte“ gegeben, sagt ein Polizeisprecher auf BT-Anfrage.

Ihr Autor

Frank Vetter

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Erstellt:
14. Dezember 2020, 08:30 Uhr
Lesedauer:
ca. 1min 32sec

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