„Alles super“ beim Ostermarkt

Gaggenau (ham) – Traumhaftes Wetter lockt zahlreiche Besucher zum Ostermarkt und dem verkaufsoffenen Sonntag in der Gaggenauer Innenstadt.

Die Hördener Conny (von links) und Stefan Dannenmaier begutachten die österliche Auslage von „to Bee“-Chefin Sabine Meißner. Hartmut Metz

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Die Hördener Conny (von links) und Stefan Dannenmaier begutachten die österliche Auslage von „to Bee“-Chefin Sabine Meißner. Hartmut Metz

Bilderbuchwetter in Gaggenau: Angenehmer kann die Sonne nicht strahlen als gestern beim ersten Ostermarkt im Freien sowie dem damit verbundenen verkaufsoffenen Sonntag. Entsprechend fiel der Andrang der Flaneure aus: Ungeachtet des Gedränges waren die Gemüter der rund 30 Händler des Ostermarkts, Geschäftsleute und ihrer Kunden durchweg sonnig gestimmt.
Besser konnte der Neustart nicht ausfallen. „Einfach toll, dass der Ostermarkt jetzt draußen stattfindet – und so viele Leute kommen“, genießt die Hördenerin Conny Dannenmaier das Flair zwischen den 30 Ständen und den geöffneten Läden. „So ist es schöner als drinnen im Rathaus. Man sieht ja, dass die Leute es annehmen“, ergänzt Stefan Dannenmaier und lässt seinen Blick über die Menschenmenge streifen, die sich durch die gesperrte Hauptstraße schlängelt, während seine Gattin das österliche Angebot vor dem Geschenkartikelladen „to Bee“ beäugt. „Der Andrang und das Interesse sind sehr schön“, freut sich „to Bee“-Eigentümerin Sabine Meißner. Ihre Helferin Manuela Zapf-Schneider zeigt sich „positiv überrascht, dass schon am Morgen“ so viele Murgtäler kamen – und ihr Kuchen wegging wie warme Semmeln. „Die Leute sind glücklich“, konstatiert Zapf-Schneider und strahlt ebenso.

Die Lebenshilfe mit Barbara Albrand (von links), Margit Kohlbecker und Alice Kappenberger hat viel zu bieten.  Hartmut Metz

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Die Lebenshilfe mit Barbara Albrand (von links), Margit Kohlbecker und Alice Kappenberger hat viel zu bieten. Hartmut Metz

Nur ein paar Ältere tragen Masken. Überstülpen muss man sich diese jedoch, wenn es in die Modeläden geht. Auch bei Z. Müller und der Jeans Box werfen sich mehr Kunden als sonst in Schale und erwerben neues Outfit. „Super, alles super!“, sagt Melitta Strack und freut sich über die hohe Kundenfrequenz in ihrer Jeans Box. Die Vorsitzende der Werbegemeinschaft Bonuscard bemerkt: „Die Stadt ist voll, auch wenn ich keine Zeit habe, um rauszugehen ...“

Mangelware sind nur freie Tische

Im Gegensatz dazu haben Ralf und Martina Ehret Muße genug, um all die Angebote in Augenschein zu nehmen. „Wir sind von Kuppenheim hergelaufen“, berichtet das Paar von ihrem kleinen Spaziergang in die Nachbarstadt. Martina Ehret findet vor allem die „Ostersachen sehr schön“. Ihr Mann will noch zielgerichtet ins City-Kaufhaus, um nach einer kurzen Hose Ausschau zu halten. Ansonsten dürstet es die beiden nach einem Kaffee und einer Bratwurst – letztere bekommt man immerhin, bringt man die Geduld fürs Schlangestehen auf. Mangelware waren jedoch am Nachmittag freie Tische in den Restaurants, Cafés und der Eisdiele.

Im Freien viel besser als im Rathaus

Seit Freitag ist bereits Alice Kappenberger mit ihrem Team der Lebenshilfe im Einsatz. „Es läuft sehr gut. Wir haben viele unserer Basteleien verkauft.“ Die Lebenshilfe-Vorsitzende freut sich über ihren schönen Standplatz, der „viel, viel besser ist als im Rathaus, wenn das Wetter so toll ist wie heute. Besser kann es nicht sein!“

Auf dem Ostermarkt in Gaggenau herrscht gestern Nachmittag enormer Andrang. Alle Tische in Restaurants, Cafés und Eisdielen sind belegt. Foto: Hartmut Metz

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Auf dem Ostermarkt in Gaggenau herrscht gestern Nachmittag enormer Andrang. Alle Tische in Restaurants, Cafés und Eisdielen sind belegt. Foto: Hartmut Metz

Das finden auch die Kinder, die von dem Gaggenauer Siegfried Schmidt eines seiner 100 Ostereier erhalten. Für die gute Sache dreht er fleißig seine Orgel, damit krebskranke Kinder auch dank seiner Spenden so einen wunderbaren Tag wie auf dem Ostermarkt in Gaggenau noch oft erleben dürfen.


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