„Altschwierer Heimatfreunde“ setzen Mandelbäume

Bühl (BT) – Neue Mandelbäume schmücken die Reblandstraße. Die „Altschwierer Heimatfreunde“ haben robuste Sorten in Österreich gefunden und die Setzlinge gehegt, gepflegt und schließlich gesetzt.

Thomas Baumann (mit Hut) und Vorstandsmitglied Andreas Jeziorek pflanzen Mandelbäume in der Altschweierer Reblandstraße.  Foto: Christel Dietmeier

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Thomas Baumann (mit Hut) und Vorstandsmitglied Andreas Jeziorek pflanzen Mandelbäume in der Altschweierer Reblandstraße. Foto: Christel Dietmeier

Seit Anfang der 90er Jahre künden in der Altschweierer Reblandstraße Jahr für Jahr Mandelbäume vom nahenden Frühling. Aufgrund einer speziellen Kreuzung aus Mandel und Pfirsich hat ihre Blütenfarbe ein Spektrum von „sehr zart bis intensiv rosa“. Ideengeber für diese erste Altschweierer Mandelbaumreihe war Gärtnermeister Rudi Seibicke, damals auch Vorsitzender des Heimat- und Verkehrsvereins, seit 2015 unbenannt in „Altschwierer Heimatfreunde“.
Im Laufe der Jahre sind durch die gefürchtete Monilia-Spitzendürre und andere Baumkrankheiten einige der Mandelbäume eingegangen, sodass die Mandelbaum-Reihe größere Lücken aufwies. Rudi Seibicke, Ehrenvorsitzender der Altschwierer Heimatfreunde, bat deshalb die heute Verantwortlichen des Vereins, diese Lücken wieder mit jungen Mandelbäumen zu schließen.

„Unsere Suche nach geeignetem, widerstandsfähigem und auch bezahlbarem Pflanzgut gestaltete sich nicht einfach“, berichtete Vorstandsmitglied Andreas Jeziorek im Gespräch mit dem Badischen Tagblatt. Fündig wurden die Altschwierer Heimatfreunde in einer Baumschule in Poysdorf in Österreich, sie bezogen von dort zehn junge Mandelbäume der Sorten „Lauranne(R) Avijor“, „Ferragnes(R)“, „Filipeo Ceo“ und „Marta“.

Günstige Regenfälle

Die Mandelbäumchen wurden wurzelnackt geliefert, von den Heimatfreunden in Container gepflanzt, gehegt und gepflegt und konnten so gut durchwurzeln. Geplant war, die Pflanzung im Herbst durchzuführen. Doch aufgrund der häufigen Regenfälle in diesem Jahr und der damit verbundenen guten Bodenfeuchte bis in eine Tiefe von 180 cm konnten die Mandelbäume bereits früher gepflanzt werden. „Wenn die feuchte Witterung weiterhin anhält, brauchen wir uns um das Anwachsen der jungen Mandelbäume keine Sorgen zu machen“, sind sich Thomas Baumann, stellvertretender Vorsitzender der Altschwierer Heimatfreunde, und sein Vorstandskollege Andreas Jeziorek einig.

Das Ergebnis der Mandelbaum-Nachpflanzung wird im nächsten Frühjahr zu bestaunen sein, wenn erste Blüten die Bäumchen schmücken und es entlang der Reblandstraße wieder grünt, blüht und duftet.

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Erstellt:
7. Oktober 2021, 14:00 Uhr
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