Angeklagter gibt Besitz von Kinderpornografie zu

Baden-Baden (BT) – Einem 38-Jährigen wird vorgeworfen, kinder- und jugendpornografisches Material besessen und verbreitet zu haben. Laut Staatsanwaltschaft hat der Angeklagte die Taten eingeräumt.

Ein 38-jähriger Baden-Badener hat laut Staatsanwaltschaft zugegeben, 3.022 kinder- und jugendpornografische Daten besessen zu haben. Symbolfoto: Friso Gentsch/dpa/Archiv

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Ein 38-jähriger Baden-Badener hat laut Staatsanwaltschaft zugegeben, 3.022 kinder- und jugendpornografische Daten besessen zu haben. Symbolfoto: Friso Gentsch/dpa/Archiv

Am Amtsgericht Baden-Baden verhandelt das Schöffengericht am Montag, 1. März, um 9 Uhr im Sitzungssaal 16 eine Anklage der Staatsanwaltschaft vom 22. Januar 2020, die sich gegen einen 38-Jährigen richtet. Ihm wird laut einer Mitteilung der Staatsanwaltschaft die Verbreitung und der Besitz von kinder- und jugendpornografischen Schriften vorgeworfen.

Der Angeklagte aus Baden-Baden, der laut der Staatsanwaltschaft bereits 2010 und 2012 vom Amtsgericht Baden-Baden wegen einschlägiger Straftaten jeweils zu mehrjährigen Freiheitsstrafen verurteilt worden war, soll zwischen 2017 und 2019 kinder- und jugendpornografische Bilder und Videos aus seinem Besitz an verschiedene Chatpartner übermittelt haben. Die Ermittler seien von US-amerikanischen Behörden darüber informiert worden. Im Februar 2019 sei daraufhin die Wohnung des Angeklagten durchsucht worden. Dabei seien 2.808 kinderpornografische und 214 jugendpornografische Dateien und „etliche Verbreitungshandlungen“ gefunden worden. Laut Mitteilung der Staatsanwaltschaft hat der Angeklagte bei seiner polizeilichen Vernehmung die im angelasteten Taten eingeräumt. Trotz Therapien habe er noch pädophile Neigungen.

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25. Februar 2021, 14:18 Uhr
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