Anhänger mit Geschichte und ideellem Wert

Rastatt (fuv) – Fünf Rastatter zeigen den BT-Lesern ihre Lieblingsstücke, mit denen sie zu Hause ihren Christbaum schmücken.

Aus Papier: Diese Figuren am Christbaum des katholischen Stadtpfarrers Ralf Dickerhof. Foto: Frank Vetter

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Aus Papier: Diese Figuren am Christbaum des katholischen Stadtpfarrers Ralf Dickerhof. Foto: Frank Vetter

Weihnachten ohne Christbaum ist für viele Menschen undenkbar.

Der Christbaum selbst hat sich wohl aus dem mittelalterlichen Paradiesbaum entwickelt, der anlässlich von Paradiesspielen am 24. Dezember verwendet wurde, weiß das Lexikon. Der Paradiesbaum sei vor allem mit Äpfeln, Backwaren und bunten Papierblüten geschmückt worden. Die Christbaumkugeln gehen der Legende nach auf einen Glasbläser aus dem thüringischen Lauscha zurück. Mitte des 19. Jahrhunderts habe er den ersten Glasschmuck angefertigt. Aus den Anfängen hat sich eine ganze Industrie entwickelt. Aber auch selbst gebastelter Schmuck für den weihnachtlichen Nadelbaum ist nach wie vor „im Einsatz“.

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Anhänger mit Geschichte und ideellem Wert
Die evangelische Stadtpfarrerin Angelika Schulze mit über 60 Jahre alten Musikantinnen. Foto: Frank Vetter

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Anhänger mit Geschichte und ideellem Wert
Lebenslange Begleiter: Lina Faller zeigt Christbaumkugeln mit langer Familiengeschichte. Foto: Frank Vetter

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Die evangelische Stadtpfarrerin Angelika Schulze stammt aus dem sächsischen Olbernhau im Erzgebirge; da wundert es nicht, dass bei ihr die sogenannten Grünhainschen Engel am Christbaum hängen. Über 60 Jahre alt sind die beiden Musikantinnen.

Nur wenige Jahre alt sind die auf Papier gemalten und ausgeschnittenen Figuren an Ralf Dickerhofs Christbaum. Die haben dem katholischen Stadtpfarrer seine Patenkinder und deren Geschwister geschenkt.

Brigitte Wagner präsentiert den BT-Lesern eine filigrane Fee mit Namen „Tinz-Tanz“. Vor 20 Jahren bekam die „Lumpegrott“ sie von ihrer Tochter Annette geschenkt.

 „Lumpegrott“ Brigitte Wagner präsentiert ihre „Tinz-Tanz“-Fee. Foto: Frank Vetter

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„Lumpegrott“ Brigitte Wagner präsentiert ihre „Tinz-Tanz“-Fee. Foto: Frank Vetter

Ein Stück Familiengeschichte bedeutet der Christbaumschmuck auch bei Lina und Hans Peter Faller und bei Ina und Werner Hudelmaier. Schon ihr Leben lang begleiten Faller die Christbaumkugeln ihrer Oma, erzählt sie. Den kleinen Engel am Christbaum von Landrat a.D. Hudelmaier und seiner Frau erstand Ina vor 53 Jahren in Bonn für das erste gemeinsame Weihnachten als Ehepaar.

Christbaumschmuck mit persönlichem Wert: Werner Hudelmaier mit einem Engel.Foto: Frank Vetter

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Christbaumschmuck mit persönlichem Wert: Werner Hudelmaier mit einem Engel.Foto: Frank Vetter

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Die evangelische Stadtpfarrerin Angelika Schulze mit über 60 Jahre alten Musikantinnen. Foto: Frank Vetter

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Lebenslange Begleiter: Lina Faller zeigt Christbaumkugeln mit langer Familiengeschichte. Foto: Frank Vetter

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