Arbeiten für schnelles Internet kommen gut voran

Rastatt (ema) – Der Aufbau des schnellen Internets im Landkreis Rastatt kommt gut voran. Inzwischen sind 90 von 150 Kilometern Leitung verlegt.

Mit den neuen Kabeln kommt mehr Geschwindigkeit in die Internetverbindungen im Landkreis Rastatt. Symbolfoto: Sina Schuldt/dpa

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Mit den neuen Kabeln kommt mehr Geschwindigkeit in die Internetverbindungen im Landkreis Rastatt. Symbolfoto: Sina Schuldt/dpa

Planungsdezernent Mario Mohr prophezeite im Verwaltungs- und Finanzausschuss des Kreistags, dass die Bauarbeiten planmäßig am 10. Februar 2022 abgeschlossen werden. Dann werde das Netz an den Betreiber übergeben.

Seit dem Startschuss für den Breitbandausbau im vergangenen August sind laut Mohr 90 von 150 Kilometern Leitung verlegt; 33 Kilometer davon konnten auf bestehenden Trassen eingesetzt werden, um Synergieeffekte zu erzielen. Auf 46 Kilometern Länge ist auch schon Glasfaser eingezogen worden. Im Landratsamt geht man aktuell von Kosten in Höhe von 40,6 Millionen Euro aus – knapp 800.000 weniger als zuletzt angenommen. Bund und Land steuern 28,4 Millionen Euro an Fördergeldern bei. Einziger Wermutstropfen ist laut Mohr, dass man das Industriegebiet in Iffezheim bei der Versorgung an die Telekom verloren habe.

Nicht ganz einfach gestaltet sich der Vertrieb in den Gewerbegebieten. Mohr zufolge sei es in Einzelfällen aus Gründen des Datenschutzes problematisch, die möglichen Nutzer zu identifizieren, weil Grundstückseigentümer Flächen und Gebäude vermietet hätten. Ötigheims Bürgermeister Frank Kiefer sagte, dass die Gemeinde deshalb sicherheitshalber selbst die Initiative ergreife und auf die Unternehmen zugehe.

Ihr Autor

BT-Redakteur Egbert Mauderer

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Erstellt:
22. April 2021, 09:00 Uhr
Lesedauer:
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