BBBank soll Namensgeber für das Wildpark-Stadion sein

Karlsruhe (BT) – Der Karlsruher SC spielt ab der kommenden Saison – vorbehaltlich der Zustimmung des Karlsruher Gemeinderats – im „BBBank Wildpark“.

 Wollen kooperieren: KSC-Geschäftsführer Michael Becker, Oliver Lüsch, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der BBBank, und der Karlsruher Oberbürgermeister Frank Mentrup (von links). Foto: KSC/GES Sportfoto/Helge Prang

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Wollen kooperieren: KSC-Geschäftsführer Michael Becker, Oliver Lüsch, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der BBBank, und der Karlsruher Oberbürgermeister Frank Mentrup (von links). Foto: KSC/GES Sportfoto/Helge Prang

Gemeinsam haben die Stadt Karlsruhe und der KSC mit der BBBank eine langfristige Partnerschaft vereinbart. Die Pläne hierfür wurden am Dienstag dem Karlsruher Hauptausschuss in seiner Sitzung vorgestellt. Dazu wurde der Betriebsausschuss „Fußballstadion im Wildpark“ eingeladen.

Die Partnerschaft zwischen dem Karlsruher SC, der Stadt Karlsruhe und der BBBank sei zunächst auf die kommenden fünf Jahre ausgelegt, teilten der Karlsruher SC und der städtische Eigenbetrieb Fußballstadion im Wildpark am Mittwoch mit. Sie umfasse das Namens- und Logorecht des Stadions, umfangreiche Präsenzen am und im Stadion, auf Eintrittskarten und Partnerflächen. Auch im Stadionumfeld werde die Genossenschaftsbank mit Sitz in Karlsruhe präsent sein. Zudem seien gemeinsame digitale und soziale Aktionen geplant.

KSC-Geschäftsführer Michael Becker freut sich über die Namenspartnerschaft: „Hätten wir uns einen Namensgeber für den Wildpark backen dürfen, wäre es auf jeden Fall ein Partner wie die BBBank geworden. Die BBBank und der KSC passen von ihren Attributen und Werten perfekt zueinander, wir teilen uns viele Visionen zum Beispiel bei den Themen Nachhaltigkeit, soziale Verantwortung oder Digitalisierung. Zudem freut es uns sehr, dass wir den traditionsreichen Namen ‚Wildpark‘ beibehalten konnten – wir wissen, dass das unseren Fans sehr viel bedeutet.“

Oliver Lüsch, stellvertretender Vorsitzender des Vorstands der BBBank, betont die gemeinsamen Werte von BBBank und KSC: „Der KSC setzt mit seinen Sportangeboten, digitalen Themen und in der Nachwuchsförderung nachhaltige Impulse. Der BBBank Wildpark ist ein Ort der Emotionen, der Tradition und Innovation verbindet. Als bundesweite Genossenschaft ist es unser Ziel, mit der Namenspartnerschaft und den vielfältigen Möglichkeiten der Zusammenarbeit die Markenbekanntheit der BBBank zu erhöhen.“

Werner Merkel, Leiter Eigenbetriebs Fußballstadion im Wildpark (EiBS) hat stellvertretend für die Stadt Karlsruhe die Absprachen zu dem Thema mit dem Karlsruher SC begleitet. „Die Vermarktung des Namensrechts ist ein Puzzleteil in der künftigen Erwirtschaftung der Stadionerlöse. Mit der BBBank haben wir nun einen soliden Partner mit regionalen Wurzeln und überregionaler Strahlkraft gewinnen können, über den ich mich – wenn der Gemeinderat grünes Licht gibt – außerordentlich freue. Die Vermarktung war nur gemeinsam mit dem KSC erfolgreich umzusetzen.“

Für Karlsruhes Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup ist es besonders erfreulich, dass sich ein Partner aus der Region für das Namensrecht interessiert: „Der Karlsruher SC und die BBBank sind beide fest mit der Stadt verankert – beide können durch diese Partnerschaft gut voneinander profitieren.“

Die endgültige Freigabe des neuen Stadionnamens liegt beim Karlsruher Gemeinderat, der am 22. Juni seine Genehmigung geben soll.

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Erstellt:
16. Juni 2021, 14:37 Uhr
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