BCG Baden-Baden Cosmetics arbeitet klimaneutral

Baden-Baden (sga) – Für einen kleineren CO2-Fußabdruck: BCG Baden-Baden Cosmetics ist nun klimaneutral und investiert in Nachhaltigkeit.

Freuen sich über die Zertifizierung: Oberbürgermeisterin Margret Mergen und Hermann Crux. Foto:

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Freuen sich über die Zertifizierung: Oberbürgermeisterin Margret Mergen und Hermann Crux. Foto:

Er macht es nicht, weil er es muss, „sondern weil ich es will“: Als Vorsitzender der Geschäftsführung von BCG Baden-Baden Cosmetics weiß Hermann Crux, dass „gewisse Dinge nur umgesetzt werden können, wenn auch jemand dahinter steht“ – so auch beim Thema Klimaschutz.

„Wir haben eine Verantwortung gegenüber der Umwelt“, betonte Crux am Mittwoch beim Pressegespräch im Firmengebäude. Deshalb freue er sich auch besonders, „mit Stolz verkünden zu können“, dass BCG ab sofort klimaneutral arbeitet. Nachdem das Unternehmen bereits vor drei Jahren ein Blockheizkraftwerk in Betrieb genommen hat (wir berichteten), folgen nun die nächsten Schritte: Um sich „verantwortungsvoll positionieren zu können“ und den CO2-Fußbadruck, „der als wirtschaftliches Unternehmen nun mal leider nicht ganz ausgelassen werden kann“, zu reduzieren, sei es Crux ein wichtiges Anliegen gewesen, den nächsten Schritt zu gehen: „Wir setzen uns für Nachhaltigkeit ein.“

„Bewusst im Einklang handeln“

Um unvermeidbare CO2-Emissionen auszugleichen, hat sich BCG für eine Kooperation mit Climate-Partner entschieden – ein Team aus 20 Ländern, das Unternehmen in Sachen Klimaschutz unterstützt – und gleich zwei Projekte in Angriff genommen. Während in Südasien die nachhaltige Entwicklung Indiens durch Windkraft gefördert wird, „können wir pro Jahr rund 145.000 Tonnen CO2 einsparen“, berichtet Crux stolz. Und weiter: „In Brasilien unterstützen wir eine Kooperation, bei der Familien selbstständig Acai anpflanzen.“

Doch mit den Projekten soll noch nicht das Ende kommen, „wir arbeiten stetig an Ideen weiter“, so Crux, der mit Blick auf Jochen Falk (Leiter der Qualitätssicherung) auf „den größten Vorteil“ des Unternehmens verweist. Schließlich passiere bei BCG „alles an einem Ort – Ideenfindung, Marktforschung, Produktion, Vertrieb. „Wichtig ist uns, dass wir bewusst und im Einklang mit Mensch und Natur handeln“, so der Geschäftsführer. Das sei nicht immer einfach, „weil gerade das Thema Klima schwierig werden kann“, aber BCG mache keinen Halt vor solchen Themen.

Auch dann nicht, wenn Corona die Welt in Atem hält: „Wir sind wirtschaftlich gut aufgestellt und können uns das leisten – auch, wenn Klimaschutz sehr teuer ist.“ Doch es gehe hier um die Menschen und ihre Zukunft, und das sei es allemal wert, „da geht es auch um unsere Gesundheit“, so Crux. Letzteres sei in den letzten zwei Jahren sowieso ein großes Thema gewesen, „vor allem, weil wir innerhalb der Produktion nicht einfach auf Homeoffice ausweichen können“. Entsprechende Maßnahmen habe es für die rund 200 Mitarbeiter trotzdem gegeben – immerhin sei BCG eines der ersten Unternehmen gewesen, in dem eine Maskenpflicht noch vor der Verordnung ausgesprochen worden ist.

Ihr Autor

BT-Redakteurin Sarah Gallenberger

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Erstellt:
9. September 2021, 14:00 Uhr
Lesedauer:
ca. 2min 19sec

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