BaWüCheck: Umfrage zur Verkehrspolitik

Baden-Baden (kie) – Das Land investiert nicht genug in die Verkehrspolitik. So lautet die Bilanz der zweiten Folge des BaWüCheck, einer Umfrage der Tageszeitungen in Baden-Württemberg.

Zu viele marode Straßen in Baden-Württemberg: Nach Einschätzung vieler Bürger gehört die Verkehrsinfrastruktur zu einer der Schwachstellen im Land. Symbolfoto: Sebastian Kahnert/dpa/Archiv

© dpa

Zu viele marode Straßen in Baden-Württemberg: Nach Einschätzung vieler Bürger gehört die Verkehrsinfrastruktur zu einer der Schwachstellen im Land. Symbolfoto: Sebastian Kahnert/dpa/Archiv

Das Land hat in den vergangenen Jahren zu wenig Geld für die Verkehrsinfrastruktur ausgegeben. Das ist eines der Ergebnisse der zweiten Folge des BaWüCheck, einer Umfrage der Tageszeitungen in Baden-Württemberg.

Die Bürger in Baden-Württemberg wurden vom Institut für Demoskopie Allensbach (IfD) befragt zur Verkehrspolitik des Landes, zum Zustand der Verkehrsinfrastruktur und zu den aus ihrer Sicht größten verkehrspolitischen Herausforderungen.

Nur knapp jeder Zehnte vertritt die Auffassung, dass in den vergangenen Jahren ausreichend in den Bau und Erhalt von Straßen, Brücken und anderer Verkehrsinfrastruktur investiert worden ist. Dabei bewerten die Bürger die Autobahnen in Baden-Württemberg etwas positiver als die Straßen im Nahbereich.

Der schlechte Zustand vieler Straßen gehört aus Sicht der Bevölkerung zu den großen verkehrspolitischen Herausforderungen des Landes. Zu den weiteren Problemen zählen nach Auffassung der Bürger die Überlastung durch den Verkehr, Defizite im öffentlichen Nahverkehr sowie eine schlechte Verkehrsanbindung.

Das IfD befragt einmal im Monat im Auftrag der Tageszeitungen mehr als 1.000 Menschen im Land. Bis zur Landtagswahl im März 2021 werden mehrere Themenbereiche unter die Lupe genommen.

Die gedruckten Tageszeitungen in Baden-Württemberg haben zusammen eine Auflage von rund 1,6 Millionen und erreichen jeden Tag mehr als fünf Millionen Menschen. Hinzu kommen die Leserinnen und Leser auf den reichweitenstarken Online-Portalen der Tageszeitungen.

Weitere Berichterstattung zum Thema:

Einen ausführlichen Artikel zu den Ergebnissen des BaWüCheck hat BT-Redakteurin Franziska Kiedaisch hier zusammengefasst.

Oberbürgermeister Hubert Schnurr im BT-Interview über das Vorgehen bei Straßensanierungen in der Zwetschgenstadt.

Der Gemeinderat hat die Arbeiten für den vierten und letzten Ausbauabschnitt der Loffenauer Ortsdurchfahrt vergeben. Damit biegt das Projekt nach 24 Jahren auf die Zielgerade ein.

Der Streit um Parkplätze in Rastatt schwelt wohl, seit es Parkplätze gibt. Die Stadt will das Thema in einem integrierten Mobilitätskonzept aufarbeiten.


Kommentare können für diesen Artikel nicht mehr erfasst werden.