Baden-Baden landesweit Spitzenreiter beim Impfen

Baden-Baden (fk) - Der Stadtkreis Baden-Baden bleibt Spitzenreiter bei der Impfquote im Land. 84,7 Prozent der Kurstädter haben mindestens eine Impfung erhalten, 83,8 Prozent sind voll geimpft.

Nicht nur Kurstädter geimpft: In Baden-Baden wurden und werden auch Menschen mit einem anderen Wohnsitz immunisiert. Symbolfoto: Bernd Weißbrod/dpa

© dpa

Nicht nur Kurstädter geimpft: In Baden-Baden wurden und werden auch Menschen mit einem anderen Wohnsitz immunisiert. Symbolfoto: Bernd Weißbrod/dpa

Das ist deutlich mehr als im Landesschnitt. Der liegt bei beiden Werten bei 70,6 Prozent. Geboostert sind in Baden-Baden 71,4 Prozent der Bürger – 23 Prozent mehr als im Landesmittel. Insgesamt, so bilanzierte die Stadtspitze am Dienstagmittag bei einer Pressekonferenz, seien seit dem Start der Impfkampagne am 22. Januar 2021 exakt 168.782 Impfungen verabreicht worden. Allerdings erhielten hierbei nicht nur Baden-Badener Bürger den Piks gegen das Virus, da sowohl das Impfzentrum im Kurhaus als auch später die Impfstützpunkte genauso wie die Hausärzte unabhängig vom Wohnort impften und impfen.

Vier Impfstützpunkte in Betrieb

Aktuell sind in der Kurstadt vier Impfstützpunkte in Betrieb: in der Shopping Cité von Montag bis Donnerstag, am Augustaplatz (Freitag und Samstag) in der EurAka (Samstag und Sonntag) sowie in der Klinik in Balg (aktuell nur für Zweitimpfungen). Termine dafür können online unter www.baden-baden.de/impftermine gebucht werden.

Stand Dienstag laufen laut dem zuständigen Gesundheitsamt Rastatt in Baden-Badener Einrichtungen auch schon Kampagnen zur vierten Schutzimpfung. Die Behörden empfehlen die zweite Auffrischimpfung für Menschen ab 70 Jahren, Bewohner sowie Betreute in Einrichtungen der Pflege, Menschen mit Immunschwäche ab fünf Jahren sowie Tätige in medizinischen Einrichtungen und Pflegeeinrichtungen (insbesondere bei direktem Patienten- sowie Bewohnerkontakt). Die zweite Auffrischimpfung ist demnach bei gesundheitlich gefährdeten Personengruppen frühestens drei Monate nach der ersten Auffrischimpfung mit einem mRNA-Impfstoff vorgesehen. Personal in medizinischen und pflegerischen Einrichtungen soll die zweite Auffrischimpfung laut den Behörden frühestens nach sechs Monaten erhalten.

Nuvaxovid soll in Kürze verfügbar sein

Der kürzlich zugelassene Impfstoff Nuvaxovid (Proteinimpfstoff) soll darüber hinaus ab der kommenden Woche zur Verfügung stehen. Allerdings gibt es bezüglich der Verteilung des Impfstoffes und der Liefermengen noch keine abschließenden Informationen, hieß es am Dienstag in Baden-Baden. Land und Bund seien hier noch im Austausch. Nuvaxovid enthält laut dem Robert-Koch-Institut keine vermehrungsfähigen Viren „und ist, wie alle anderen in Deutschland zugelassenen COVID-19-Impfstoffe, funktionell ein Totimpfstoff“.

Ihr Autor

BT-Redakteur Florian Krekel

Zum Artikel

Erstellt:
15. Februar 2022, 14:00 Uhr
Lesedauer:
ca. 1min 59sec

Artikel empfehlen

Artikel Aktionen


Kommentare können für diesen Artikel nicht mehr erfasst werden.