Baden-Badener Fieserbrücke wieder frei

Baden-Baden (nof) – Für etwa 3,8 Millionen Euro ist die Fieserbrücke in der Baden-Badener Innenstadt saniert worden. Seit Dienstag ist das neue Bauwerk im Herzen der Stadt wieder freigegeben.

Einweihung im strömenden Regen: Die Fieserbrücke kann wieder genutzt werden. Foto: Nico Fricke

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Einweihung im strömenden Regen: Die Fieserbrücke kann wieder genutzt werden. Foto: Nico Fricke

Eineinhalb Jahre befand sie sich im Zentrum der Beobachtung und der öffentlichen Diskussion: die Baustelle an der Fieser-Brücke. Seit Dienstag ist das neue Bauwerk im Herzen der Stadt wieder freigegeben. Für Fußgänger – und zwischen 19 und 11 Uhr auch für den Verkehr, verwies Oberbürgermeisterin Margret Mergen am Dienstag bei der Einweihung auf den gültigen Gemeinderatsbeschluss vom April.

Dickes Lob für Bauablauf

Der Neubau der Brücke und die Restaurierung denkmalgeschützter Bauteile waren notwendig geworden, weil die Tragfähigkeit nicht mehr gegeben war. Rund 3,8 Millionen Euro hat die Maßnahme gekostet. Die OB freute sich über den „zurückgewonnenen Platzcharakter im historischen Ambiente“. Bürgermeister Alexander Uhlig sprach Projektleiter Vincenz Wienk-Borgert und der Firma Schleith für den reibungslosen Bauablauf ein dickes Lob aus. „Um die das Stadtbild prägende Platane am Baufeldrand Richtung Oos zu erhalten, haben Sie wie unterm Mikroskop gearbeitet“, nannte er ein Beispiel. Die Poller, die künftig den Verkehr zur Kreuzstraße regeln sollen, werden wohl im Juli in Betrieb gehen, blickte Wienk-Borgert voraus.

Nächster Schritt wird die Neugestaltung der Unteren Sophienstraße zwischen Leopoldsplatz und Fieserbrücke sein. Dazu werde aber zunächst das Gespräch mit den Anliegern gesucht, kündigte Bürgermeister Uhlig an. Angestrebt wird ein einheitliches Erscheinungsbild in diesem Bereich.

Die Möblierung des Brückenplatzes, auch um die derzeit noch schwer auszumachende Fahrgasse vom Fußgängerareal abzugrenzen, soll schnellstmöglich erfolgen. Und die noch fehlenden Vasen der Brückenbrüstung befinden sich laut Wienk-Borgert noch beim Restaurator, um sie von schädlichem Salz zu befreien.

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Erstellt:
29. Juni 2021, 18:00 Uhr
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