Baden-Badener Schafstall wird saniert

Baden-Baden (hez) – Der städtische Schafstalls im Pfrimmersbachtal wird saniert und modernisiert, so bekommen die Schafe eine bessere Unterkunft. Das hat jetzt der Forstausschuss gebilligt.

In die Jahre gekommen ist der städtische Schafstall im Pfrimmersbachtal, der unter anderem als nächtliche Unterkunft für die dort weidenden Schafe dient. Foto: Ebert/Stadtverwaltung

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In die Jahre gekommen ist der städtische Schafstall im Pfrimmersbachtal, der unter anderem als nächtliche Unterkunft für die dort weidenden Schafe dient. Foto: Ebert/Stadtverwaltung

Einstimmig hat der Forstausschuss in seiner jüngsten Sitzung die geplante Sanierung des städtischen Schafstalls im Pfrimmersbachtal in Oberbeuern gebilligt. Damit will man dort die Schafhaltung sowie die Landschaftspflege fördern.

Der in den 60er Jahren errichtete Sommerstall in einem Wiesental unterhalb des Merkurs diente schon immer der Schafbeweidung und wird zurzeit von der Schäferei Svensson-Sakowski genutzt. Damit werden auch wichtige Naturschutzziele erreicht, denn die Beweidung dient der Offenhaltung der Landschaft und der Erhaltung wichtiger Biotoptypen wie Magerweiden und Streuobstwiesen. So ist das Pfrimmersbachtal heute auch Teil eines Naturschutzgebiets.

Kosten von etwa 150.000 Euro

Nachdem fast 60 Jahre keine nennenswerten Unterhaltungsarbeiten an dem Stall durchgeführt worden sind, ist nun aus Gründen der Arbeitssicherheit, der Erleichterung der Betriebsabläufe, des Tierschutzes, des Gewässer- und Umweltschutzes eine umfassende Sanierung und Modernisierung erforderlich. Außerdem muss der Stall wolfssicher umgebaut werden, um eine gefahrlose nächtliche Unterbringung der Schafe zu gewährleisten. Der Stall dient unter anderem auch der Trennung von Tiergruppen, der Klauenpflege, der medizinischen Versorgung sowie der Schafschur. Die Sanierungskosten belaufen sich auf rund 150.000 Euro, wobei eine Landesförderung von mindestens 50 Prozent erwartet wird.

Im Forstausschuss war man sich einig, dass diese Investition für die Schafhaltung und auch speziell als Hilfe für die Schäferei von Jörg Svensson, in dessen Betrieb vor zwei Jahren die junge Schäferin Leona Sakowski eingestiegen ist, dringend gebraucht wird. Mehrfach wurde zudem die Bedeutung der Freihaltung der Landschaft unterstrichen.

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Erstellt:
12. Mai 2021, 11:00 Uhr
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