Beachhandballer Krauth über sein EM-Aus

Bühl (moe) – Nach monatelanger Zwangspause konnte der Kappelwindecker Beachhandballer Tim Krauth mit seinem Team „12 Monkeys“ erstmal wieder an einem internationalen Turnier teilnehmen.

Bester Werfer seines Teams und obendrein in den Top Ten der Topscorer: Der Bühler Tim Krauth (am Ball). Foto: Privat

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Bester Werfer seines Teams und obendrein in den Top Ten der Topscorer: Der Bühler Tim Krauth (am Ball). Foto: Privat

Tim Krauth hat das vergangene Wochenende im Sand und unter spanischer Sonne verbracht. Der 19-jährige Bühler – genauer: Kappelwindecker – lag allerdings nicht auf der faulen Haut, sondern hat mächtig geschwitzt. Mit seiner Mannschaft, den „12 Monkeys“ aus Köln, war der Linkshänder beim Finalturnier der European Beachhandball-Tour, sozusagen der Team-Europameisterschaft, in Torrox am Ball. BT-Redakteur Moritz Hirn hat sich mit dem Nationalspieler über den ersten echten Wettkampf nach langer Corona-Pause unterhalten.

BT: Herr Krauth, was überwiegt: der Ärger, dass Sie mit ihren „Monkeys“ in der Endabrechnung nur auf Rang 15 gelandet sind, oder die Freude über das erste Turnier nach Monaten ohne echten Wettkampf?
Tim Krauth: Es ist zwar sehr, sehr schade, dass wir nur auf Platz 15 gelandet sind, wir hätten eigentlich drei, vier Plätze weiter nach oben klettern können, ja sogar müssen. Aber es ist megacool, dass es jetzt endlich wieder losgeht, die internationalen Turniere sind immer was Besonderes. Insofern überwiegt natürlich ganz klar der spielerische Aspekt, die Ergebnisse sind da eher nebensächlich.

BT: Für Sie selbst lief es dagegen richtig gut: Mit 104 Punkten waren Sie der beste Werfer ihres Teams und sind obendrein in den Top Ten des gesamten Turniers gelandet. Wie lautet ihr ganz persönliches Fazit?
Krauth: Für mich war es ein sehr, sehr tolles Turnier, ich bin sehr zufrieden mit meiner Leistung. Zudem gab es einen tollen Austausch mit Spielern aus anderen Ländern, ich als Youngster habe mir viel abgeguckt und konnte einiges lernen.

BT: Angesichts dieser guten Leistung: Wie bitter ist es, dass Sie nicht für den abschließenden Lehrgang vor der Beachhandball-EM im Juli in Bulgarien nominiert worden sind?
Krauth: Es ist natürlich sehr schade, dass ich nicht mit zur EM kann, aber ich denke, mit meinen jungen 19 Jahren habe ich hoffentlich noch einige große Turniere vor mir. Nächstes Jahr werde ich voll angreifen! Ich habe jetzt in Torrox viel positives Feedback vom Nationaltrainer bekommen. Von daher: Ich habe meine Leistung gezeigt, und wenn es nicht reicht, dann ist das jetzt halt so. Aber ich bleibe auf jeden Fall dabei und gebe nächstes Jahr Gas.

Ihr Autor

BT-Redakteur Moritz Hirn

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Erstellt:
13. Juni 2021, 10:00 Uhr
Lesedauer:
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