Behördenzentrum: Wald drängt auf Planung

Baden-Baden/Bühl (hol) – Der CDU-Abgeordnete Tobias Wald will Klarheit über die Zukunft des Behördenzentrums in der Gutenbergstraße. Dort soll die Bühler Autobahnpolizeidienststelle einziehen.

Gericht, Polizei, Staatsanwaltschaft, Parkhaus: Das Behördenzentrum ist in die Jahre gekommen. Foto: Harald Holzmann

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Gericht, Polizei, Staatsanwaltschaft, Parkhaus: Das Behördenzentrum ist in die Jahre gekommen. Foto: Harald Holzmann

Wie geht es weiter mit dem Behördenzentrum in der Gutenbergstraße? Landtagsabgeordneter Tobias Wald (CDU) pocht bei der Landesregierung auf einen „Masterplan“ für die Überarbeitung des Bereichs.

Der Gebäudekomplex beheimatet aktuell das Polizeirevier, die Staatsanwaltschaft, das Landgericht und das Amtsgericht Baden-Baden. Einheiten der Kriminalpolizei sollen laut der Mitteilung des Abgeordneten im Zuge einer Umstrukturierung nach Offenburg umziehen, im Gegenzug steht der Wechsel der Autobahnpolizeidienststelle von Bühl in das „blaue Hochhaus“ nach Baden-Baden an.

In diesem Kontext stehen dringend notwendige Sanierungsarbeiten des über 30 Jahre alten Gebäudes an. Wald hatte deshalb in einem Schreiben die Bedeutung des Behördenzentrums für Baden-Baden und die Weststadt und die Dringlichkeit einer nachhaltigen Weiterentwicklung betont und Fragen zu den Plänen seitens des Ministeriums gestellt. „Ich musste leider feststellen, dass das Finanzministerium derzeit keine Strategie zur zukunftssicheren Aufstellung des Behördenkomplexes verfolgt. Vielmehr noch wurden viele meiner Fragen nur unzureichend beantwortet“, so der mittelbadische Abgeordnete.

Masterplan gefordert

Er habe deshalb jetzt erneut seine Forderung nach einem Masterplan für die Sanierung des Behördenzentrums geäußert und sich mit der Bitte an das Finanzministerium gewandt, das derzeitige Konzept zu prüfen, um die nachhaltige Weiterentwicklung des gesamten Bereichs hin zu einer modernen Behörde zu ermöglichen. Dabei will Wald auch konkret wissen, ob im Zusammenhang mit dem Umbau des Behördenzentrums eine Quartiersgarage auf der Basis des derzeitigen Parkhauses entstehen könnte. Entsprechende Überlegungen hatte es bereits gegeben, um die Parkproblematik in der Weststadt zu lösen.

„Wir brauchen eine moderne Verwaltung mit zeitgemäßer EDV – diese Gelegenheit jetzt nicht zu nutzen, kann sich auf die zukunftsfähige Aufstellung unserer Dienststellen auswirken“, betont Wald in dem Schreiben an das Finanzministerium.

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Erstellt:
4. März 2021, 14:00 Uhr
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