Benefiz-Verkauf in Gaggenau

Gaggenau (ans) – Die Soroptimist International Clubs veranstalten einen Benefiz-Verkauf in der Konrad-Adenauer-Straße in Gaggenau. Angeboten werden unter anderem Kleidung, Deko und Schuhe.

Die Vereinsmitglieder Ellen Bauer und Monika Petermann-Wunder schauen sich die Klamottenauswahl an. Foto: Anna Strobel

Die Vereinsmitglieder Ellen Bauer und Monika Petermann-Wunder schauen sich die Klamottenauswahl an. Foto: Anna Strobel

Damen- und Herrenkleidung, Gürtel, Taschen und Bücher – die bunte Auswahl beim Benefiz-Verkauf der Soroptimistinnen kann sich sehen lassen. Auch bei der Kundschaft kommen die vielfältigen Angebote gut an. Schon vor dem eigentlichen Beginn um 11 Uhr warten die ersten Besucher am Freitag bereits freudig darauf, eingelassen zu werden.

„Es ist uns wichtig, wieder Gelder für Projekte zusammenzukriegen“, sagt Ulrike Tobisch-Kohlbecker vom Club Bad Herrenalb / Gernsbach. Für welchen Zweck die Einnahmen verwendet werden, stehe noch nicht fest. Infrage kämen Projekte in Portugal, Marokko und Syrien. Denn „die hiesigen Projekte liegen wegen Corona flach“, teilt Tobisch-Kohlbecker mit. Man wolle jedoch zuerst abwarten, ob der geplante Basar im Gemeindehaus St. Josef im November stattfinden könne.

„Die Spenden stammen alle von Privatleuten, Freunden und Bekannten“, berichtet die Soroptimistin. Da im vergangenen Jahr kein Spendenverkauf stattfinden konnte, werden nun die „Bestände“ verkauft. Zuvor sei alles zwischengelagert gewesen. „Besonders beliebt sind Klamotten und Dekoartikel, die gehen immer gut und werden gerne gekauft“, weiß Tobisch-Kohlbecker. „Wir sammeln aber nicht öffentlich“, betont sie. Die angebotenen Sachspenden seien noch lange nicht alles, was gespendet wurde. „Wir haben noch viel mehr zwischengelagert“, berichtet die Soroptimistin auf BT-Nachfrage. Zum Verkauf stehen außerdem Schuhe und Bücher.

Andrea Barner (rechts) berät Katja Radloff beim Benefiz-Verkauf, der zum ersten Mal in einem Geschäft stattfindet. Foto: Anna Strobel

© ans

Andrea Barner (rechts) berät Katja Radloff beim Benefiz-Verkauf, der zum ersten Mal in einem Geschäft stattfindet. Foto: Anna Strobel

Erstmals Verkauf in einem Laden

Der Verkauf findet in der Konrad-Adenauer-Straße 13, gegenüber der Carl-Benz-Schule, statt. „Es ist das erste Mal, dass wir in einem Ladengeschäft verkaufen.“ Möglich sei das durch ein Mitglied, das jedoch nicht namentlich genannt werden möchte. „Sie hat uns den Laden zur Verfügung gestellt“, freut sich die Soroptimistin.

Die Gründe, wegen derer die Kundschaft gerne auf die Verkaufsveranstaltungen der Soroptimist International Clubs gehen, sind vielfältig. „Ich stöber einfach gern“, antwortet eine Frau beispielsweise auf die Frage, was sie zum Benefiz-Verkauf führt. „Wir waren auch schon oft beim Murgtalbasar in der Jahnhalle“, fügt ihre Begleitung hinzu.

„Ich kaufe einfach gerne secondhand ein“, sagt Jutta Enggruber. „Die Sachen hat sich ja jemand vorher bewusst ausgesucht und gekauft, deshalb ist oft Schönes dabei“, findet sie. Ein weiterer wichtiger Grund sei für sie der Nachhaltigkeitsaspekt. Ihre Freundin Katja Radloff schließt sich dieser Meinung an: „Außerdem ist es generell eine gute Idee – und die Qualität stimmt.“ Stöberfreudige haben am Samstag von 10 bis 13 Uhr die Möglichkeit, beim Benefiz-Verkauf vorbeizuschauen. Es gelten die üblichen Hygieneregeln.


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