Bernhardstraße: Engstelle sorgt für Verdruss

Baden-Baden (hez) – Wenig Freude bereitet Passanten und Anwohnern derzeit eine Baustelle in der Bernhardstraße am Annaberg beim sogenannten „Bergschloss“.

Vorsichtig müssen die Busse die Engstelle neben dem Baukran passieren, Spritzwasser verärgert Passanten. Foto: Harald Holzmann

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Vorsichtig müssen die Busse die Engstelle neben dem Baukran passieren, Spritzwasser verärgert Passanten. Foto: Harald Holzmann

Wegen Renovierungsarbeiten am Haus wurde dort bereits im August ein großer Baukran aufgestellt, der die Straße spürbar verengt. Zunächst sollte bis Ende 2020 alles fertig sein, doch das klappte nicht. Wegen Bauverzögerungen hat die Verwaltung die Aufstellung des Kranes nach Angaben der Rathaus-Pressestelle bis Ende März verlängert.

Dabei war ursprünglich zur Bedingung gemacht worden, dass zumindest eine Straßenbreite von drei Metern nutzbar bleibt, damit der Bus der Verkehrsbetriebe vorbeikommt. Doch dann stellte sich heraus, dass die tatsächliche Straßenbreite nur 2,80 Meter betrug.

Geteerte Rampe als Notlösung

Die Folge: Der Bus schlitterte an dieser Engstelle am Bordstein entlang, was den Reifen nicht gut bekam. Daher musste als Notlösung eine geteerte Rampe gebaut werden, die ein Vorbeikommen ermöglicht. Doch dieses Provisorium hat den bisherigen Winter nicht gut überstanden.

Eine Anwohnerin beschwerte sich jetzt beim Badischen Tagblatt, dass diese Rampe inzwischen aus vielen mit lehmigem Wasser gefüllten Schlaglöchern bestehe. Ein Rübenacker sei dagegen „ein Hort der Ordnung“. Sie stellt fest: „Die abbremsenden und wieder anfahrenden Fahrzeuge verursachen Lärm und zusätzliche Abgase, Fußgänger werden mit Schmutzwasser bespritzt.“ Zudem wundert sie sich, dass auf dieser Baustelle seit Wochen „nichts oder nur sehr wenig“ gearbeitet werde. Die Stadt betont, dass die Baufirma verpflichtet sei, die Rampe zu reparieren und Schlaglöcher zu beseitigen. Der Gemeindevollzugsdienst werde sich die Situation anschauen.

Ihr Autor

BT-Redakteur Henning Zorn

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Erstellt:
4. Februar 2021, 16:34 Uhr
Lesedauer:
ca. 1min 42sec

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