Betrug über Messenger-Dienst

Baden-Baden (BT) – Die Polizei warnt vor einer neuen Betrugsmasche über Messenger-Dienste. Die Gauner geben sich dabei als Familienangehörige aus.

Unbekannte Nummer? Wer Nachrichten von einem Absender empfängt, den er nicht kennt, sollte misstrauisch werden. Foto: Wolfram Kastl/dpa

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Unbekannte Nummer? Wer Nachrichten von einem Absender empfängt, den er nicht kennt, sollte misstrauisch werden. Foto: Wolfram Kastl/dpa

„Hallo Mama, ich habe eine neue Handynummer. Bist du zu Hause?“ So oder so ähnlich beginnen die Nachrichten, mit denen Betrüger derzeit versuchen, an Geld zu kommen. Das Polizeipräsidium Offenburg warnt vor dieser Masche in einer Pressemitteilung. Potenzielle Opfer werden dabei über einen Messenger-Dienst von angeblichen Familienangehörigen angeschrieben. Im weiteren Verlauf des Kontaktes wird von einer offenen Rechnung berichtet, die zu bezahlen sei.

Im Bereich des Polizeipräsidiums Offenburg nimmt die Zahl der Betrugsversuche mit diesem Vorgehen derzeit zu. In mehreren Fällen kam es bereits zu Geldüberweisungen. Die Polizei gibt in diesem Zusammenhang folgende Verhaltenstipps:
Wer Nachrichten von unbekannten Nummern erhält, sollte skeptisch sein und sich nicht unter Druck setzen lassen.
Verdächtige und nicht alltägliche Situationen, sollten man hinterfragen.

Kein Geld an Unbekannte überweisen

Betroffenen rät die Polizei, Kontakt mit dem Familienmitglied aufzunehmen und sich zu vergewissern, dass die Angaben richtig sind.
An unbekannte Bankverbindungen kein Geld überweisen.
Wer sich unsicher ist, kann die Polizei unter 110 (ohne Vorwahl) oder die örtliche Polizeidienststelle anrufen.
Die Polizei empfiehlt weiterhin, mit Freunden und Verwandten über das Thema zu sprechen und das eigene Umfeld für diese Betrugsarten zu sensibilisieren.
Die Empfehlung lautet, stets misstrauisch zu sein. Immer wieder entwickelten Gauner neue Betrugsmaschen mit dem Ziel, an Geld heranzukommen.

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Erstellt:
9. Mai 2022, 16:00 Uhr
Lesedauer:
ca. 1min 39sec

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