Blasmusik-Vertreter in Weisenbach

Weisenbach (rag) – Die Verwaltung der Bezirksgruppe Murgtal des Blasmusikverbands Mittelbaden startet mit neuen Mitgliedern in die nächsten beiden Jahre.

Corona beeinträchtigt die Blasmusik. Vertreter der Bezirksgruppe Murgtal treffen sich in Weisenbach. Foto: Jörg Carstensen/dpa

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Corona beeinträchtigt die Blasmusik. Vertreter der Bezirksgruppe Murgtal treffen sich in Weisenbach. Foto: Jörg Carstensen/dpa

Nach 36 Jahren als Kassierer macht Franz Senger Platz für Toni Böck. Stefanie Rombeck ist die neue Schriftführerin. Sie folgt auf Anja Merkel, die 22 Jahre diesen Posten ausfüllte. Dieter Pfrang war 26 Jahre als Beisitzer in der Verwaltung der Bezirksgruppe tätig.

Die Versammlung bestätigte einstimmig Dieter Knittel als Vorsitzenden und Walter Wörner als dessen Stellvertreter. Weiter wurden Günter Fritz, Philine Radi, Martina Mary, Anja Merkel und Ingo Bleier als Beisitzer gewählt. Die Kasse wird wieder von Rudi Seifried und Manfred Schnaible geprüft.

Geleitet wurde die Wahl vom Weisenbacher Bürgermeister Daniel Retsch. Die Bezirkshauptversammlung fand in der Festhalle in Weisenbach statt. Sie konnte alle Vertreter der Vereine unter Einhaltung der erforderlichen coronabedingten Abstände aufnehmen. Das Hygienekonzept erläuterte Walter Wörner.

Im Bericht des Vorsitzenden Dieter Knittel standen die pandemiebedingten Einschränkungen im Fokus. „Musikalische Arbeit kann nur gemeinsam getan werden“, so der Vorsitzende. Die Bezirksgruppe sieht er als Dienststelle für die Vereine und als Bindeglied zum Verband. Eine wichtige Aufgabe ist die Förderung der Jugendarbeit. Das Bezirkskonzert 2019 der Musikvereine Selbach und Hörden war der Jahreshöhepunkt. Die Vorbereitungen für das Konzert des Jahres 2020 in Kuppenheim waren fast abgeschlossen, als „Corona uns einen Strich durch die Rechnung machte“. So wird das Thema des neuen Vorstands sein: „Was hat Corona mit uns gemacht“.

Ein letztes Mal gab Kassierer Franz Senger der Versammlung seinen Bericht. Die Prüfer Rudi Seifried und Manfred Schnaible bestätigten einwandfreie Arbeit. Für die Bezirksjugend gaben David Brasseur und Melina Huberg Einblicke in die Aktivitäten des Jugendorchesters.

Bezirksjugendkapelle sucht Proberaum

Bis zum Beginn der Pandemie verlief der Probenbetrieb in geordneten Bahnen. Ins Jahr 2020 startete das Orchester mit fünf neuen Mitgliedern. Doch auch hier brachte Corona die Aktivitäten zum Erliegen. Derzeit sind die Jugendmusiker auf der Suche nach einem großen Proberaum. Brasseur ist zuversichtlich: „Wir müssen sehen, wie es weitergeht.“

Knittel verabschiedete die ausscheidenden Vorstandsmitglieder. Er bedankte sich bei ihnen für ihre langjährige Tätigkeit.

Aus der Verbandsarbeit berichtete ausführlich Philine Radi. Als besonders hilfreich sieht sie das Engagement des Vorsitzenden des Blasmusikverbands Mittelbaden und Landtagsabgeordneten Tobias Wald. Er habe sich bei Schwierigkeiten, die durch die Corona-Pandemie auftauchten, klärend eingesetzt.

Zum Teil sei die Absage des Jungmusikerleistungsabzeichens auf wenig Verständnis gestoßen, es seien zu viele Anwärter gewesen. Die Versammlung endete mit der Vorstellung der neuen Vereinsvertreter.

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Erstellt:
26. Oktober 2020, 16:00 Uhr
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