Brüstle trumpft am Spitzenbrett auf

Gernsbach (ham/BT) – Die Schulschach-Mannschaft des Albert-Schweitzer-Gymnasiums Gernsbach hat sich überraschend für die deutschen Online-Meisterschaften qualifiziert und belegt Platz 20.

Spitzenspieler William Brüstle überzeugt am ersten Brett der ASG und sammelt bei der deutschen Endrunde stolze 5:2 Punkte. Foto: pr

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Spitzenspieler William Brüstle überzeugt am ersten Brett der ASG und sammelt bei der deutschen Endrunde stolze 5:2 Punkte. Foto: pr

Zwei Schach-Mannschaften des Albert-Schweitzer-Gymnasiums (ASG) Gernsbach haben sich am Deutschen Schulteam-Cup 2021 beteiligt. Wegen der Pandemie wurden die Wettkämpfe dieses Jahr nicht an den Brettern einer Schule, sondern als Online-Turnier über den Lichess-Server ausgetragen.

In einer Vorrunde auf badischer Ebene erspielten sich das erste Team um Spitzenspieler William Brüstle, Ryan Chalak und Luka Dancevic in der Wettkampf-Altersklasse (WK) II mit nur drei statt vier Spielern den deshalb beachtenswerten vierten Platz (das BT berichtete). Das vollständige angetretene zweite Team mit Vincent Brüstle, Niklas Kunz, Emanuele Ciancemino und Adam Toth startete ebenso in der WK II und landete dort auf dem guten sechsten Platz.

Überraschenderweise schaffte die erste Mannschaft damit die Qualifikation zur Online-Teilnahme an der deutschen Endrunde, obwohl ursprünglich nur die Medaillengewinner auf Bundesebene gelangen sollten. Unter den 28 teilnehmenden Mannschaften belegte das Außenseiter-Team der ASG national den 20. Platz in der Aufstellung mit William Brüstle, Christoph Koch, Ryan Chalak, Vincent Brüstle und Luka Dancevic.

Für die gute Platzierung der Gernsbacher waren vor allem zwei Schüler verantwortlich: Spitzenspieler William Brüstle sammelte am ersten Brett in den sieben Runden ausgezeichnete fünf Punkte. Damit belegte er in der Einzelwertung der Topleute den achten Rang! Ryan Chalak wechselte sich bei seinen Einsätzen mit seinen drei Kameraden ab und war an Brett drei stets voll da, wenn er aufgeboten wurde: Obwohl Chalak mit fünf Partien zwei Spiele weniger bestritt als die meisten, landete er mit ausgezeichneten 4:1 Punkten in der Brettwertung auf dem zehnten Rang.

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BT

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Erstellt:
6. Mai 2021, 14:00 Uhr
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