Bühl: Impfzentrum in Schwarzwaldhalle schließt

Bühl (BT) – Der Rückbau des Impfzentrums in Bühl beginnt am Freitag. Ab Mitte Oktober sollen dann wieder Sportveranstaltungen in der Schwarzwaldhalle möglich sein.

Das Kreisimpfzentrum in der Bühler Schwarzwaldhalle schließt, bald sollen wieder Sportveranstaltungen stattfinden. Foto: Bernhard Margull

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Das Kreisimpfzentrum in der Bühler Schwarzwaldhalle schließt, bald sollen wieder Sportveranstaltungen stattfinden. Foto: Bernhard Margull

Nach rund zehn Monaten schließen die Impfzentren in Baden-Württemberg am 30. September – und damit auch das Kreisimpfzentrum (KIZ) in der Bühler Schwarzwaldhalle. Unmittelbar nach dem letzten Impftag beginnt der Rückbau der Halle.

Ab Freitag, 1. Oktober, wird die Schwarzwaldhalle in ihren Ursprungszustand zurückversetzt. Bereits am Wochenende vom 16. Oktober sollen dort wieder Sportveranstaltungen stattfinden, heißt es in einer Mitteilung der Bühler Stadtpressestelle. „Das ist im wahrsten Sinne des Wortes ein sportliches Unterfangen, denn es ist einiges zu tun in den nächsten zwei Wochen“, kündigt Markus Benkeser, Geschäftsführer der Bühler Sportstätten GmbH, an.

Beim Rückbau der Halle komme es deshalb auf eine gute Zusammenarbeit und viele helfende Hände an. Dazu gehört neben der Bühler Sportstätten GmbH insbesondere das Landratsamt Rastatt als Betreiber des KIZ sowie unter anderem die Bühler Feuerwehr und der Bühler Ortsverband des Technischen Hilfswerks (THW).

„Die Nutzer der Halle mussten auf einiges verzichten“

Zunächst stehen der Rückbau der EDV-Einrichtung, der Lagerräume und Impfkabinen, der Abbau der Eingangszelte sowie der Rücktransport der Stühle und Tische nach Neusatz auf dem Plan. Anschließend muss der über dem Hallen- verlegte Schutzboden gereinigt, abgebaut und gelagert werden. Es folgen der Rücktransport und die Reinigung der Sportgeräte, die derzeit in der Altschweierer Reblandhalle zwischengelagert sind, sowie die Einrichtung der Geräteräume. Alle diese Maßnahmen sollen bis zum 11. Oktober ausgeführt sein. Geplant ist am gleichen Tag zudem mit den letzten Arbeitsschritten zu beginnen: Dazu gehören die Wartung der Trennwände, der Geräte oder der Lüftung sowie die Endreinigung der Halle.

„Die Nutzer der Halle, vor allem Vereine und Schulen, mussten in den vergangenen Monaten auf einiges verzichten“, macht Benkeser deutlich. „Sie haben für diese Extrem-Situation aber großes Verständnis aufgebracht.“ Und in gewisser Weise hat sich das lange Warten nun auch gelohnt: „Wir haben quasi die Gunst der Stunde genutzt, um die Schwarzwaldhalle im Zuge der Maßnahme etwas aufzurüsten“, teilt Benkeser mit. In Abstimmung mit dem Windeck-Gymnasium wurden unter anderem neue Geräte und Schränke für die Geräteräume angeschafft, außerdem wurde die technische Ausstattung der Halle in puncto WLAN und Notstromversorgung auf Vordermann gebracht.

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Erstellt:
30. September 2021, 13:00 Uhr
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