Bühler Jahrmarkt: Händler sind zufrieden

Bühl (ans) – Unter Corona-Bestimmungen fand in Bühl am Montag wieder ein Jahrmarkt statt.

Auch bei der Aufstellung der Stände muss auf den Sicherheitsabstand geachtet werden.  Foto: Anna Strobel

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Auch bei der Aufstellung der Stände muss auf den Sicherheitsabstand geachtet werden. Foto: Anna Strobel

Gegen zwölf Uhr bummelten bereits einige Jahrmarktgänger durch die Straßen rund um das Bürgerhaus Neuer Markt in Bühl. Denn dort säumten am Montag von 9 bis 19 Uhr knapp über 30 Verkaufsstände die Straßenränder. Der Jahrmarkt in Bühl bot eine bunte Auswahl an Krämerware an. Von Kleidung über Strohhüte, Staubsauger, Gewürze und Handtaschen wurde ein breites Sortiment feilgeboten.
Auch beim Bühler Jahrmarkt machten sich die Corona-Bestimmungen bemerkbar. In regelmäßigen Abständen erinnerten Aufsteller mit Warnzeichen die Besucher daran, den Mindestabstand einzuhalten. Die Schilder forderten zudem dazu auf, den Markt nach dem Einkaufen zu verlassen. Zusätzlich verwiesen Fußmatten auf den Mindestabstand.

Mund-Nasen-Bedeckungen waren dagegen kaum zu sehen. Laut der offiziellen Internetseite der Landesregierung Baden-Württemberg müssen diese nur noch auf Märkten, die in geschlossenen Räumen stattfinden, getragen werden.

Keine Maskenpflicht für Verkäufer

Auf Nachfrage bestätigte der Pressesprecher der Stadt Bühl, Matthias Buschert, dass die neuen Bestimmungen auch auf dem Bühler Jahrmarkt umgesetzt werden. Laut Buschert gelte die neue Corona-Verordnung seit letztem Donnerstag. Die Erfassung der Daten sei aufgrund von Verordnungsänderungen für Besucher des Jahrmarktes nun nicht mehr notwendig. Außerdem gebe es für Verkäufer keine Maskenpflicht mehr. „Jedem steht es frei, sich für oder gegen das Tragen einer Maske auf dem Jahrmarkt zu entscheiden“, meinte der Bühler Pressesprecher.

Einzig die Abstände zwischen den Ständen müssen laut Auflage zwei Meter betragen, sagte Buschert. „Mehr als 35 Stände wären nicht zulässig gewesen, daher mussten wir die Anzahl der Warenstände reduzieren“, erklärt er. Laut Buschert kontrolliere das Ordnungsamt mehrmals am Tag, um die Bildung von Menschentrauben zu verhindern. „Bisher sind wir zufrieden mit dem Ablauf“, fasste der Pressesprecher zusammen.

Die Stimmung unter den Händlern war entspannt. Bürsten- und Besenverkäufer Thomas Megerle kommt jedes Jahr mit seinem Stand auf den Bühler Jahrmarkt, wie er selbst sagt. Seiner Einschätzung nach laufen die Geschäfte nicht anders ab als im Vorjahr. Auch weniger Kundschaft als üblich habe er nicht.

„Die Stammkundschaft kommt nach wie vor zu uns“, sagt er. „Von den Corona-Bestimmungen merken wir eigentlich kaum etwas, auch das Desinfektionsmittel hat bisher noch keiner benutzt“, sagt der Besenmacher schulterzuckend. Hitzebedingt seien die Kunden eher am Morgen da, erzählt Megerle. „Vor 14 Uhr haben wir das Hauptgeschäft abgeschlossen“.

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Erstellt:
10. August 2020, 18:00 Uhr
Lesedauer:
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