Bühler Schwimm-Meeting im Schwarzwaldbad

Bühl (kos) – Rund 200 Schwimmer reisen für das „Bühler Spätsommerschwimmen“ aus ganz Deutschland ins Schwarzwaldbad. Der Bühler Schwimmleiter Christian Hensel erwartet dort „viele neue Bestzeiten“.

Internationale Gäste nehmen am „Spätsommerschwimmen“ pandemiebedingt nicht teil. Voll werden die Becken trotzdem. Foto: Frank Seiter/Archiv

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Internationale Gäste nehmen am „Spätsommerschwimmen“ pandemiebedingt nicht teil. Voll werden die Becken trotzdem. Foto: Frank Seiter/Archiv

Auch in diesem Jahr fiel mit dem 28. Internationalen Bühler Schwimm-Meeting die wohl traditionsreichste Sportveranstaltung der Zwetschgenstadt der Corona-Pandemie zum Opfer. Um den Sportlern dennoch die dringend benötigte Wettkampfpraxis zu bieten, findet heute von 11 bis 15 Uhr das „Bühler Spätsommerschwimmen“ statt.

„Viel zu unsicher“ seien die Umstände im Juli gewesen, um das Schwimm-Meeting mit Sportlern und Besuchern aus dem In- und Ausland durchzuführen, sagt Christian Hensel, stellvertretender Leiter des Bühler Schwimmteams. Üblicherweise treten dabei im Kampf um Rekorde, Bestzeiten und Medaillen rund 400 Schwimmer gegeneinander an.

Wettkampfkalender bis Jahresende quasi leer gefegt

Hintergrund der heutigen Veranstaltung sei die verschwindend geringe Anzahl an verbleibenden Schwimm-Wettkämpfen im Hallenbad bis zum Jahresende sowie die Unsicherheit in den Sportvereinen, erklärt Hensel gegenüber dem BT. Durch die weiterhin undurchsichtige Corona-Lage würden Wettkämpfe, egal ob drinnen oder im Freien, äußerst langsam anlaufen. Das liege daran, dass sich Vereine mitunter nicht trauen würden, im Hallenbad Wettkämpfe abzuhalten, fügt Hensel hinzu.

Aber: „Die Schwimmer brauchen den Wettkampf“, sagt der Bühler Schwimmfunktionär. Und genau den bekommen diese am Samstag – nur in einem deutlich kleineren Rahmen. Unter freiem Himmel im Bühler Schwarzwaldbad treten rund 200 Teilnehmer aus rund 15 Vereinen aus ganz Deutschland in den Disziplinen Freistil, Brust, Rücken und Schmetterling gegeneinander an.

Gäste aus ganz Deutschland erwartet

Manche nehmen dafür sogar die Anreise unter anderem aus Singen, Kaiserslautern und München in die Zwetschgenstadt in Kauf, so Hensel. Daran werde außerdem deutlich, wie wichtig solche Wettkämpfe für den Schwimmsport sind, findet er.

Regionale Vereine sind allerdings größtenteils Mangelware. Oft gebe es keine Trainingsmöglichkeiten für die Schwimmteams, wenn Städte diesen aus Gründen des Infektionsschutzes die Nutzung der Hallenbäder nicht erlauben, erklärt Hensel. In Bühl hingegen sei man „in einer privilegierten Situation“, da das Hallenbad für die Schwimmer durchgängig offen stand. Auch deswegen erwartet Hensel am Samstag „viele Bestzeiten“ von seinen Schwimmern. Pandemiebedingt wird es zwar keine Staffelwettbewerbe und Siegerehrungen geben. Der Freude, überhaupt einen Wettkampf abzuhalten, tut das für Hensel aber keinerlei Abbruch. Die Hoffnung auf das nächste internationale Schwimm-Meeting liegt beim TV Bühl indes weiter auf dem nächsten Jahr.

Umrahmt wird der Wettkampf von einem Tag der offenen Tür im Bühler Schwimmbad mit freiem Eintritt für Besucher und einer Musikveranstaltung ab 18 Uhr.

Ihr Autor

BT-Volontär Konstantin Stoll

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Erstellt:
10. September 2021, 16:00 Uhr
Lesedauer:
ca. 2min 11sec

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