Bühlerin bei der „Küchenschlacht“ im ZDF

Bühl (sre) – Die Bühlerin Lilian van Daalen tritt kommende Woche in der „Küchenschlacht“ im ZDF an. Im BT erzählt sie von den Dreharbeiten und verrät ihr Lieblingsrezept.

Lilian van Daalen ist seit Jahren Fan der „Küchenschlacht“. Nun tritt sie selbst in der Sendung auf. Foto: ZDF/Gunnar Nicolaus

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Lilian van Daalen ist seit Jahren Fan der „Küchenschlacht“. Nun tritt sie selbst in der Sendung auf. Foto: ZDF/Gunnar Nicolaus

Für jeden Drehtag eine andere, selbst genähte Schürze hatte Lilian van Daalen im Gepäck, als sie Ende März zu Dreharbeiten nach Hamburg reiste. Für sie war es ein ganz besonderer Moment: Schließlich ist sie seit Jahren Fan der „Küchenschlacht“, an der sie nun selbst mitwirken durfte. Ab dem kommenden Montag ist die Bühlerin in der ZDF-Sendung zu sehen.

„Seit ich Kinder habe, ist es ein Ritual geworden“, erzählt sie: Nach der Arbeit esse sie mit dem Nachwuchs zu Mittag, danach gehöre die Zeit von 14.15 bis 15 Uhr ihr – und sie verfolge gespannt die „Küchenschlacht“. Auf die Idee, selbst mitzumachen, habe sie ihr Sohn gebracht, der im Frühjahr vergangenen Jahres zu ihr gesagt habe: „Jetzt bewirb dich doch mal da!“ Gesagt, getan: Die Bühlerin schickte eine Bewerbung ab – und hörte dann erst mal fast ein Jahr lang nichts, bis Ende Januar der Anruf kam. Sie sollte ihre Rezepte kochen, fotografieren und an den Sender schicken. Unter anderem mit ihrer „Leibspeise“, Saté-Spieße mit Butterreis und Erdnusssoße, konnte die 44-Jährige die Macher der Kochshow überzeugen. „Das ist wirklich unser Leibgericht“, erzählt van Daalen. Deshalb sei es ihr wichtig gewesen, dieses Gericht im Fernsehen zeigen zu dürfen. Es wird in der Sendung am Montag zu sehen sein. Wie die Bühlerin sich geschlagen hat und wie viele Gerichte sie präsentieren durfte, wird natürlich nicht verraten.

Lily van Daalens Saté-Spieße. Foto: Lilian van Daalen

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Lily van Daalens Saté-Spieße. Foto: Lilian van Daalen

Fest steht: Das Kochen am Filmset hat seine Tücken. Zum Beispiel richtet van Daalen den Butterreis stets in einer Tasse an. Doch das Exemplar am Set war riesig – es landete also viel zu viel Reis auf dem Teller, wie sie lachend erzählt. Der Stimmung habe das aber keinen Abbruch getan. Schon die Fahrt nach Hamburg und die Hotelübernachtung habe sie genossen – ein bisschen konnte sie dabei sogar Corona ausblenden, auch wenn vor dem Dreh alle getestet wurden und man im Studio bis zum Tisch seine Maske trug. Am Arbeitsplatz hatte sie dann stattdessen ihre selbst kreierten Schürzen an. „Mein Hobby ist Nähen“, erzählt sie. Auf einer der Schürzen prangte eine Biene – ein kleiner Hinweis auf van Daalens „echten“ Beruf als Online-Marketing-Managerin bei der Imkerei Kum Natura. Bühler Honig hatte sie deshalb in Norddeutschland ebenfalls mit dabei. Zurück in den Süden brachte sie dann schöne Erinnerungen – und neue Kontakte. Mit den anderen Teilnehmern schreibt sie sich immer noch Nachrichten. Nächste Woche dürften es besonders viele werden – schließlich sind alle gespannt darauf, sich selbst im Fernsehen zu sehen.

Das Lieblingsrezept zum Nachkochen

Am Montag kocht Lilian van Daalen ihre Leibspeise im Fernsehen. Den BT-Lesern verrät sie das Rezept für die Saté-Spieße mit Butterreis und Erdnusssoße schon heute.

Zutaten für zwei Personen: Zwei Hühnerbrüste ohne Haut, eine Knoblauchknolle, zwei Esslöffel Sambal Olek, drei Esslöffel Sojasoße, drei Esslöffel Ketjap Manis, zwei Esslöffel Apfelbrei, ein Esslöffel rote Currypaste, eine Prise brauner Zucker, Butterschmalz, Salz und schwarzer Pfeffer aus der Mühle, 150 Gramm geröstete, gesalzene Erdnüsse, eine Knolle Ingwer, 100 Milliliter cremige Kokosmilch, ein Esslöffel rote Currypaste, Garam-Masala-Gewürz, eine Tasse Basmatireis, 100 g Butter, ein Zweig Koriander.

Zubereitung: Den Backofen auf 80 Grad vorheizen. Für die Marinade Knoblauch abziehen und pressen. Sambal Olek, Sojasoße, Ketjap Manis, Currypaste, Apfelbrei und Zucker in einer Schüssel vermischen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Hühnerbrüste waschen, trockentupfen, in lange Streifen schneiden und fächerförmig aufspießen. In die Marinade einlegen. Nach etwas Einwirk-Zeit in Butterschmalz scharf anbraten und zum Warmhalten in den Backofen legen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Erdnüsse rösten und kurz abkühlen lassen. Ingwer schälen und klein schneiden. Abgekühlte Erdnüsse mit Ingwer cremig rühren oder mixen. Kokosmilch hinzugeben und mit Currypaste, Garam Masala, Salz und Pfeffer würzen. Sollte die Sauce nicht gelingen, kann man alternativ fertige Erdnussbutter verwenden. Reis waschen. Butter schmelzen und Reis dazu geben. Kurz anbraten und mit einer Tasse Wasser ablöschen. Nach Bedarf eine halbe oder ganze Tasse Wasser dazu geben. Aufkochen und dann ziehen lassen. Koriander abbrausen, trockenwedeln, hacken und nach Geschmack unter den Reis mischen. Das Gericht auf anrichten und servieren.

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Erstellt:
15. Mai 2021, 08:00 Uhr
Lesedauer:
ca. 3min 09sec

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