Celina arbeitet weiter am Wunschgewicht

Durmersheim (as) – Im Finale will sie die Bombe platzen lassen, sagt Celina Satalino (27) im BT-Gespräch. Die Kandidatin der Sat.1-Abnehmshow „The Biggest Loser“, die in der letzten Sendung ausscheiden musste, arbeitet weiter an ihrem Wunschgewicht von 72 Kilo. Ob es klappt, wird man am 27. März um 20.15 Uhr auf Sat.1 sehen.

„Das ärgert mich immer noch“: Celina Satalino (rechts) beim finalen Wiegen in der TV-Show „The Biggest Loser“. Foto: Sat.1

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„Das ärgert mich immer noch“: Celina Satalino (rechts) beim finalen Wiegen in der TV-Show „The Biggest Loser“. Foto: Sat.1

Sport und Ernährung, das Rezept klingt einfach, doch es sei auch ein steter Kampf gegen den inneren Schweinehund, sagt Celina Satalino aus Durmersheim. Jedenfalls geht die 27-jährige Industriemechanikerin aus Durmersheim auch nach dem Aus bei der Sat.1-Abnehmshow „The Biggest Loser“ weiter gegen ihre Kilos an, erzählt sie im BT-Gespräch. Schließlich will sie beim Finale mit ihrem Wunschgewicht von 72 Kilo auftreten. Wie viel sie derzeit auf die Waage bringt, wird nicht verraten, nur so viel: „Ich denke, ich bin auf einem guten Weg.“

„Habe immer noch ein schlechtes Gewissen“

Für Celina Satalino liegt das Aus in der TV-Show zwar schon Wochen zurück, doch es ärgert sie immer noch: „Ich habe immer noch ein schlechtes Gewissen, weil auch Claudia wegen mir gehen musste.“ Celina hatte in der siebten Woche im Camp auf der griechischen Insel Naxos „nur“ 1,7 Kilo abgenommen und damit ihr damaliges Gewicht von 107,1 Kilo auf 105,4 Kilo reduziert. Das war zu wenig, um in der Show bleiben zu können. Und weil in der besagten Woche eine Team-Challenge angesagt war, die sie mit Claudia zusammen bewältigen musste, ging es für beide nach Hause.

Dabei hat Celina Satalino es geschafft, in der Show 22 Kilo abzunehmen. Und das Gewicht soll weiter runter, lässt sie sich von ihrem Ziel nicht abbringen. „Jetzt hat mich der Ehrgeiz gepackt“, berichtet sie von täglichen Sporteinheiten von zwei bis drei Stunden und konsequenter gesunder Ernährung. Sie setze dabei vor allem auf Low-Carb, eine Ernährungsform, bei der die Aufnahme von Kohlenhydraten drastisch reduziert wird, eiweiß- und fettreiche Lebensmittel hingegen fast unbegrenzt erlaubt sind.

Seit Ende Oktober wieder zu Hause

Seit Ende Oktober ist die 27-Jährige wieder zurück in Durmersheim, wo sie seit ihrem siebten Lebensjahr wohnt. Sie hat an der Hardtschule ihren Hauptschulabschluss gemacht. Es folgte die Technische Realschule an der Josef-Durler-Schule in Rastatt und eine Ausbildung zur Industriemechanikerin. „Als meine Eltern mich am Flughafen abgeholt haben, waren sie total perplex, wie viel ich abgenommen habe“, erzählt Satalino.

Laut eigenen Angaben kämpft sie schon immer mit Übergewicht, ganz besonders aber seit ihrem 18. Lebensjahr. Besonders im Alltag habe sich das bemerkbar gemacht. „Mein Gewicht machte mich antriebslos. Es fiel mir alles schwer, und ich schämte mich sehr oft wegen meines Aussehens, denn Klamotten in der Zeltabteilung einzukaufen, ist nicht schön“, erzählt Satalino.

Als sie im Rahmen des TV-Formats 17 Kilo verloren hatte, sei ihr selber zum ersten Mal die Veränderung ins Auge gefallen. „Da hat es Klick gemacht, dass es geht“, erinnert sie sich. Als sie vorher meist frustriert aufgegeben hat, wenn eine Diät nicht anschlug und sie nur 200 Gramm abgenommen hatte, war jetzt klar, „dass ich nicht aufgeben will“. Deshalb stand für sie auch nach der Heimkehr fest: „Jetzt muss ich mich am Riemen reißen und weitermachen.“

Anfang für ein neues Leben

Für sie steht fest, dass sie es ohne die Teilnahme bei „The Biggest Loser“ nicht geschafft hätte. Deshalb könne sie nur zuraten, sich für die Abnehmshow zu bewerben. „Ich sehe das als Anfang für ein neues Leben“, sagt sie, „was die Leute daraus machen, ist dann natürlich ihre Sache.“ Sie habe gelernt, mehr auf sich zu achten und sich nicht zu viel Druck zu machen. Vor allem sei sie besser drauf, habe mehr Elan, alles mache mehr Spaß. Vorgenommen hat sie sich, ihr Gewicht zu halten und nicht in alte Verhaltensmuster zu verfallen. Bestätigt werde sie von durchweg positiven Reaktionen von Freunden und Kollegen. Ansonsten habe ich sich durch die Fernsehshow in ihrem Leben wenig verändert, sagt sie. „Es ist nicht so, dass ich auf der Straße angesprochen werde“, meint sie und lacht. Allerdings habe sie auf Instagram nun einige Follower, die sie gar nicht kennt. Auch Freundschaften sind durch die Show entstanden. Zu Tülay und Sarah habe sie immer noch Kontakt, erzählt Satalino. Ein Wiedersehen wird es spätestens im Finale geben, das am 27. März um 20.15 Uhr in SAT.1 ausgestrahlt wird.

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Erstellt:
27. Februar 2020, 17:30 Uhr
Lesedauer:
ca. 3min 07sec

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