Christkindelsmarkt in Baden-Baden soll stattfinden

Baden-Baden (hez) – Der Countdown läuft: Nachdem der Christkindelsmarkt in Baden-Baden letztes Jahr coronabedingt nicht stattgefunden hat, laufen die Planungen für diese Saison schon längst.

Nach dem Ausfall im vergangenen Jahr soll es 2021 wieder das Lichterspektakel des Baden-Badener Christkindelsmarktes geben. Foto: Monika Zeindler-Efler/Archiv

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Nach dem Ausfall im vergangenen Jahr soll es 2021 wieder das Lichterspektakel des Baden-Badener Christkindelsmarktes geben. Foto: Monika Zeindler-Efler/Archiv

Die Hoffnung ist groß bei der Kur- und Tourismus GmbH (BBT), dass es in diesem Jahr wieder einen Christkindelsmarkt in Baden-Baden geben wird. Obwohl man natürlich noch nichts über die im Winter gültigen Rahmenbedingungen hinsichtlich der Corona-Pandemie sagen kann, laufen die Vorbereitungen für ein stimmungsvolles Großereignis vom 25. November bis 6. Januar 2022 auf Hochtouren.

Der Countdown tickt herunter – und dies auch ganz real. Auf der Internetseite des Baden-Badener Christkindelsmarkts zählt eine Uhr die Tage, Stunden, Minuten und sogar Sekunden bis zur geplanten Eröffnung der Veranstaltung am 25. November. „Damit wollen wir deutlich machen, dass wir den Markt durchführen wollen und voll an der Planung sind“, erklärt BBT-Geschäftsführerin Nora Waggershauser. Dies sei vor allem ein wichtiges Signal an Reiseveranstalter, die an ihren Winterangeboten arbeiten und in Baden-Baden nachfragen, ob es wieder den auch international renommierten Christkindelsmarkt an der Oos geben wird, der im Vorjahr dem allgemeinen Lockdown zum Opfer fiel. Auch München und Nürnberg haben ihre Weihnachtsmärkte bereits avisiert.

Keine „Auslagerung“ in Innenstadt geplant

In anderen Städten ist man zurückhaltender, Stuttgart zum Beispiel wartet noch ab. Doch bei der BBT will man sich vor ein wenig freudiger Erwartung eines 2020 so schmerzlich vermissten Christkindelsmarkt nicht mehr abhalten lassen.

Nora Waggershauser plant momentan mit einer ähnlichen Standzahl (110 bis 120 Buden) wie sonst auch. Diese sollen sich über das traditionelle Terrain in den Kolonnaden und vor dem Kurhaus und um die Wiese davor erstrecken, eine dezentrale „Auslagerung“ von Ständen in der Innenstadt ist nicht vorgesehen.

Derzeit, so Waggershauser, läuft noch das Vergabeverfahren. Hier sei die Nachfrage der Standbetreiber aufgrund der Corona-Situation zunächst eher zurückhaltend und von „großer Vorsicht“ gekennzeichnet gewesen, doch inzwischen verzeichne man bei Umfang und Zusammensetzung der Bewerbungen eine ähnliche Auswahl wie früher. „Es haben sich auch viele Beschicker gemeldet, die schon in der Vergangenheit bei uns waren“, freut sich die BBT-Chefin. Aber man verzeichne auch Anbieter mit neuen Ideen und Produkten. Ende September soll dann das ganze Vergabeverfahren möglichst abgeschlossen sein. Parallel dazu läuft die Planung für ein Musik- und Showprogramm in der Konzertmuschel, die in der Weihnachtszeit dann wieder Himmelsbühne heißen wird. Hier müssen rechtzeitig Vereinbarungen mit den Künstlern getroffen werden.

Komplette Absage eher unwahrscheinlich

Natürlich soll bei aller Vorfreude die Notwendigkeit eines Corona-Schutzkonzepts nicht vergessen werden. Dies fängt schon bei der Verteilung der Buden an, bei der die Bildung von Warteschlangen berücksichtigt werden muss. Grundsätzlich will man ganz flexibel sein, um den im November gültigen Corona-Verordnungen dann entsprechen zu können.

Dabei will Waggershauser besonders auf das Basiskonzept bauen, das man schon im vergangenen Jahr entwickelt hat, als die BBT noch von einer Durchführbarkeit des Christkindelsmarkts ausgegangen ist. Dies beinhaltet auch die Möglichkeit von 3G-Zugangskontrollen.

Nora Waggershauser ist zuversichtlich, dass der Baden-Badener Christkindelsmarkt in diesem Jahr wieder für glänzende Augen sorgen kann. Eine komplette Absage hält sie momentan für recht unwahrscheinlich.

Ihr Autor

BT-Redakteur Henning Zorn

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Erstellt:
13. September 2021, 18:00 Uhr
Lesedauer:
ca. 2min 31sec

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