Corona: Omikron-Variante in Karlsruhe angekommen

Karlsruhe (BNN/BT) – In Karlsruhe sind die ersten beiden Corona-Infektionen mit der Virusvariante Omikron bestätigt worden. In einem Fall handelt es sich um eine Karlsruher Schülerin.

In Karlsruhe sind die ersten beiden Fälle der Corona-Variante Omikron nachgewiesen worden. Symbolfoto: Michael Buholzer/dpa

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In Karlsruhe sind die ersten beiden Fälle der Corona-Variante Omikron nachgewiesen worden. Symbolfoto: Michael Buholzer/dpa

Dem Gesundheitsamt Karlsruhe, das für die Stadt und den Landkreis Karlsruhe zuständig ist, sind die ersten beiden Infektionen mit der neuen Virusvariante Omikron gemeldet worden. Laut einer Pressemeldung handelt es sich in einem Fall um eine Schülerin einer weiterführenden Schule aus Karlsruhe. Eine Infektionsquelle habe sich bisher nicht ermitteln lassen.

Neben den engen Kontaktpersonen wurde wegen der Omikron-Variante auch wieder für die ganze Schulklasse eine Quarantäne angeordnet. Eine Freitestung ist bei dieser Variante nicht möglich.

Auch 31-jähriger Mann betroffen

Ein zweiter Fall betrifft einen 31-jährigen Mann, der ebenfalls in Karlsruhe wohnt. Das Gesundheitsamt hat ermittelt, dass die Infektionsquelle nicht im unmittelbaren Umfeld, sondern in einem anderen Bundesland liegt. Beide Fälle haben keine Bezugspunkte zueinander.

Kontaktpersonen müssen in Quarantäne

Das Gesundheitsamt rechnet damit, dass sich die Omikron-Virusvariante aufgrund der in anderen Ländern beobachteten höheren Ansteckungsfähigkeit schnell weiterverbreiten wird. Das Amt will bei Omikron-Meldungen durch intensive Ermittlung von Infektionsquellen und Kontaktpersonen versuchen, die Ausbreitung von Omikron zu verzögern, heißt es weiter.

Kontaktpersonen von Omikron-Fällen müssen wieder in Quarantäne, auch wenn sie genesen oder geimpft sind. Omikron weise in viel stärkerem Ausmaß als die bisherigen Varianten Mutationen auf. Dies könne nach Aussage von Experten auf eine höhere Gefährlichkeit hinweisen, insbesondere für Menschen ohne ausreichenden Immunschutz. „Alle bisher ungeimpften Menschen sollten jetzt unbedingt die vielleicht letzte Chance zur Impfung nutzen, bevor Omikron sich womöglich rasant ausbreitet,“ sagt der Leiter des Gesundheitsamtes Dr. Peter Friebel. Gleiches gelte für die Vervollständigung des Immunschutzes bei bereits Geimpften durch die Booster-Impfung.

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Erstellt:
14. Dezember 2021, 14:58 Uhr
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