Corona: Weiterer Todesfall im Landkreis Rastatt

Baden-Baden (BT) – In Baden-Württemberg wurden am Samstag zum zweiten Mal in Folge mehr als 250 Covid-Patienten auf Intensivstationen gezählt. Im Kreis Rastatt gab es einen weiteren Todesfall.

Im Landkreis Rastatt gab es von Freitag auf Samstag einen weiteren Todesfall. Symbolfoto: Annette Riedl/dpa

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Im Landkreis Rastatt gab es von Freitag auf Samstag einen weiteren Todesfall. Symbolfoto: Annette Riedl/dpa

Die Zahl der im Südwesten bestätigten Corona-Infektionen erhöhte sich von Freitag auf Samstag (Stand: 16 Uhr) nach Angaben des Landesgesundheitsamts um 3.123 auf insgesamt 634.779 und die der an oder mit einer Covid-19-Infektion verstorbenen Patienten um sechs auf insgesamt 10.994. Im Landkreis Rastatt gab es 106 Neuinfektionen, im Stadtkreis Baden-Baden 28. Aus dem Landkreis Rastatt wurde zudem ein weiterer Todesfall gemeldet. Die Sieben-Tage-Inzidenz (Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in sieben Tagen) betrug landesweit 187,8, im Kreis Rastatt 230,1 und in Baden-Baden 265,1.

Landesweit kamen in den vergangenen sieben Tagen 4,13 Menschen wegen einer Covid-19-Infektion in ein Krankenhaus (Hospitalisierungs-Inzidenz).

Am Samstag wurden auf den Intensivstationen des Landes 259 Patienten wegen einer Covid-Infektion behandelt (plus 1). Damit wird die kritische Marke von 250 Patienten zum zweiten Mal in Folge überschritten. Hält dieser Trend an, droht im Südwesten die Warnstufe. Wird die 250er-Hürde an zwei Werktagen hintereinander erreicht oder überschritten, gelten in Baden-Württemberg vom nächsten Tag an automatisch Einschränkungen für viele ungeimpfte Menschen. Allerdings könnte es dazu frühestens am Mittwoch kommen – und zwar dann, wenn auch am Dienstag die 250er-Marke überschritten wird. Die Wochenenden werden nicht mitgezählt und der kommende Montag ist in Baden-Württemberg ein Feiertag.

Bei einer Warnstufe würden wieder Kontaktbeschränkungen gelten: Ein Haushalt dürfte sich nur noch mit fünf weiteren Personen treffen. Ausgenommen davon wären Genesene und Geimpfte, Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren sowie Menschen, die sich zum Beispiel aus medizinischen Gründen nicht impfen lassen können. Zudem müssten Menschen, die weder gegen das Virus geimpft noch von einer Covid-19-Erkrankung genesen sind, in vielen Bereichen negative PCR-Tests vorweisen.

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Erstellt:
30. Oktober 2021, 17:40 Uhr
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