DSDS: Rastatterin rappt sich in die Top 30

Rastatt (ans) – Vivien Schwestka aus Rastatt hat bei „Deutschland sucht den Superstar“ zwei von drei Juroren von sich überzeugt und ist nun in den Top 30.

Hat zwei von drei DSDS-Juroren überzeugt: Vivien Schwestka aus Rastatt. Foto: Stefan Gregorowius/TVNow

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Hat zwei von drei DSDS-Juroren überzeugt: Vivien Schwestka aus Rastatt. Foto: Stefan Gregorowius/TVNow

Die besten 40 Sänger der RTL-Casting-Show „Deutschland sucht den Superstar“ (DSDS) sind am Samstag gegeneinander angetreten. Bei diesem sogenannten Recall hat die Rastatter Kandidatin Vivien Schwestka nicht nur erneut ihre Gesangskünste bewiesen, sondern auch ihr ungeahntes Raptalent. Gedreht wurde im Kloster Bronnbach im Main-Tauber-Kreis.

Im Josephsaal der ehemaligen Zisterzienser Abtei traten die Top-40-Kandidaten in Dreier- und Vierergruppen vor der Jury an. Untergebracht waren die Teilnehmer in einem Hotel direkt gegenüber des Klosters. „Da waren wir aber eigentlich nur zum Schlafen“, erinnert sich Schwestka.

Gemeinsam mit den Teilnehmerinnen Michelle Patz, Anna Soomin Klenz und Claudia Greco habe sie das Lied „zu Besuch“ der Künstlerin Céline zugeteilt bekommen. Als sie gehört habe, welchen Song sie präsentieren würde, sei sie sehr erleichtert gewesen. „Glück für mich“, dachte sich die junge Rastatterin, denn sie habe das Lied bereits vor der Sendung gekannt und „rauf und runter gehört“. „Es passt genau zu mir“, schwärmt Schwestka. Vorher habe sie Angst gehabt, es nicht in die nächste Runde zu schaffen, sich mit der Liedwahl dann aber sehr wohl gefühlt.

Die Teilnehmer verbrachten die meiste Zeit in der Abtei und studierten mit Gesangstrainerin Juliette Schoppmann die Songs ein. Knapp 24 Stunden nach der Ankunft im Kloster Bronnbach habe sie den Song auf einem MP3-Player bekommen, sagt Schwestka. Noch am Tag vor dem Auftritt habe sie einen Textaussetzer gehabt. „Ich hatte Angst, niemals alles in den Kopf zu bekommen“, erzählt die Rastatterin im BT-Gespräch. Die Schwierigkeit lag darin, den Rap-Part des Musikstücks auswendig zu lernen. Zur Vorbereitung auf den Auftritt habe sie sich sogar mit Kopfhörern ins Bett gelegt und den Song die ganze Nacht angehört, so die 21-Jährige.

Doch die Sängerin meistert die Aufgabe ohne Aussetzer. Damit ist sie die Einzige aus dem Vierergespann, die das Lied fehlerfrei vor der Jury präsentierte. Sowohl Mike Singer, als auch Dieter Bohlen waren begeistert. „Ich fand dich am besten“, sagt der Chef-Juror. Lediglich Maite Kelly zeigte sich nicht vollends von Schwestkas Leistung überzeugt.

Am ersten Tag im Kloster mussten zehn Kandidaten den Wettbewerb verlassen. Schwestka darf bleiben und schafft es damit unter die besten 30 Teilnehmer. Davon ausgenommen sind vier Kandidaten, die bereits bei den Castings eine „Goldene CD“ erhalten haben und damit direkt in die nächste Runde befördert wurden.


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