Das sind die Streaming-Tipps unserer Redaktion

Karlsruhe (BNN/BT) – Das Streaming-Angebot ist riesig. Mittlerweile ist das Programm noch schwerer zu überschauen. Die Tipps unserer Redaktion aus ganz persönlicher Erfahrung bieten Orientierung.

Von Schlamassel zu Schlamassel: Das Urzeit-Hörnchen Scrat hat es in seiner Serie erwartungsgemäß nicht leicht. Foto: 20th Century/dpa

Von Schlamassel zu Schlamassel: Das Urzeit-Hörnchen Scrat hat es in seiner Serie erwartungsgemäß nicht leicht. Foto: 20th Century/dpa

In der Frühzeit des Fernsehens lautete die abendliche Frage: „ARD oder ZDF“? In der Frühzeit des Streamings hieß es: „Sky oder Netflix?“ Das ist lange vorbei, denn dieser Markt ist immens angewachsen. Auch das lineare Fernsehen hat Mediatheken aufgebaut, wo Serien, Filme und Dokus oft schon vor der Ausstrahlung online abrufbar sind.

Auf den Fernseher kommen solche Inhalte ziemlich einfach: Neue Geräte sind fast immer internetfähig. Und ältere Geräte lassen sich mit einem Streaming-Gerät wie dem Chromecast von Google oder dem Fire-Stick von Amazon aufrüsten. Ohne Zusatzkosten nutzbar sind die Mediatheken öffentlich-rechtlicher Sender wie ARD, ZDF und arte. Auch die Mediatheken Joyn (von der ProSiebenSat.1-Gruppe) und RTL+ (in der eingeschränkten Free-Version) sind ohne Abo-Gebühren nutzbar, da sie sich durch Werbung finanzieren.

In Deutschland ist Prime Video Spitzenreiter bei den Abos Abo-Spitzenreiter in Deutschland sind der Amazon-Dienst Prime Video (rund zwölf Millionen Nutzer) und Netflix (knapp zehn Millionen). Beide sind ab 7,99 Euro im Monat nutzbar. Bei Netflix reichen die Monatspreise je nach Umfang bis zu 17,99 Euro. Bei Prime lassen sich mehrere Kanäle hinzubuchen, die Kosten hierfür reichen von 1,99 bis 4,99 Euro. Disney+ kostet im Monatsabo 8,99 Euro, das vergünstigte Jahresabo ruft 89,99 Euro ab. Bei Sky sind für das günstigste Entertainment-Angebot 20 Euro pro Monat fällig, dort ist allerdings Netflix inbegriffen. Das Telekom-Angebot Magenta TV kostet standardmäßig zehn Euro. Bei Abos mit 24 Monaten Laufzeit lassen sich für Zusatzkosten auch Disney+ oder Netflix integrieren.

Florian Krekel empfiehlt „The Last Duel“ auf Disney+

Bei der Biennale in Venedig ließen sich Matt Damon und Ben Affleck noch vor der Kinopremiere für ihre Auftritte in The Last Duel feiern – und das völlig zurecht. Das im historischen Ambiente des Mittelalters spielende Drama ist nämlich alles andere als altbacken und kann auf dem Streamingdienst Disney+ als echter Geheimtipp gelten.

Starregisseur Ridley Scott hat zusammen mit Damon und Affleck, die auch am Drehbuch mitwirkten, einen realen Kriminalfall des Mittelalters in Szene gesetzt: bildgewaltig, manchmal martialisch, aber in jedem Fall anders als es der moderne Zuschauer von einem Film, der auf den ersten Blick wie ein Historienepos daherkommt, erwarten würde.

Bei „The Last Duel“ lohnt sich das Durchhaltevermögen der Zuschauer Aus verschiedenen Blickwinkeln und Perspektiven nimmt das Machwerk den Kriminalfall der Marguerite de Carrouges unter die Lupe. Wurde sie vergewaltigt oder ist es einfach ein dreister Versuch, zu (tödlichen) Lasten ihres gehörnten Ehemannes und dessen Widersachers eine Affäre zu vertuschen? Der Zuschauer braucht, das muss gesagt sein, zwischendurch etwas Durchhaltevermögen, da sich einige Sequenzen in der Betrachtung der Blickwinkel stets wiederholen. Doch die Ausdauer lohnt sich, führen die Blickwinkel am Ende doch zu einem großen Ganzen samt finalem, blutigem Ehrduell. Absolut sehenswert.

Arne Oest empfiehlt „Ice Age: Scrats Abenteuer“ auf Disney+

In den fünf Kino-Abenteuern der Filmreihe „Ice Age“ war er der heimliche Star. Jetzt hat Säbelzahneichhörnchen Scrat auch seine eigene Serie. In „Ice Age: Scrats Abenteuer“ dreht sich wieder einmal alles um Nager Scrat und seine Suche nach der Eichel. Und doch ist Vieles neu. Denn Scrat ist nicht alleine, er findet ein Säbelzahneichhörnchen-Baby.

Und das stellt ihn vor eine große Herausforderung: Auf der einen Seite ist da das Verlangen, fast schon die Besessenheit, die Eichel zu bekommen. Auf der anderen Seite will Scrat dem jungen Nachwuchs beistehen und als Vater fungieren, mit allen Höhen und Tiefen. In diesem Spannungsfeld erlebt Scrat genau das, was man von ihm erwartet: Er sucht seine Nahrung, mal alleine, mal zu zweit – und stürzt dabei von einem Schlamassel in den nächsten. Das alles in gewohnter „Ice Age“-Manier, was nicht zuletzt an der originalen Synchronisation durch Chris Wedge liegt.„Ice Age: Scrats Abenteuer“ besteht aus sechs Folgen, die vier beziehungsweise fünf Minuten lang sind. Die Kurzfilme richten sich nicht nur an Kinder. Auch Erwachsene, die schon im Kino Spaß an den Peinlichkeiten des Säbelzahneichhörnchens hatten, werden hier auf ihre Kosten kommen.

Corinna Stegemann empfiehlt „Landscapers“ auf Sky

Eiskalte Mörder oder weltfremde Spinner? Die großartige britische Miniserie „Landscapers“ (Sky) nimmt sich der wahren Geschichte eines Ehepaares an, das 1998 aus Geldgier die Eltern der Frau erschossen und im Garten vergraben haben soll. Sie widmet sich aber weniger der Schuldfrage oder der Wahrheitsfindung, sondern zeichnet das liebevolle Bild eines überaus kauzigen Paares, das sich in eine Traumwelt von Hollywood-Glamour zurückgezogen hat und die Realität gekonnt ausblendet.

Susan (Olivia Colman) und Christopher Edwards (David Thewlis) leben momentan in Frankreich und geben all ihr Geld für Kino-Devotionalien aus. Susan spielt ihrem Mann eine innige Brieffreundschaft mit Gérard Depardieu vor und träumt von sich als schöner Filmheldin. Erst ein ungeschicktes Telefonat macht die englische Polizei auf die seit Jahren vergrabenen Leichen aufmerksam und bringt damit einen extrem seltsamen Mordfall ans Licht.

Coleman und Thewlis brillieren in dieser schwarzhumorigen Geschichte als eigentlich naiv wirkende, aber nie ganz zu durchschauende brave Bürgersleut, die einen der Morde zwar treuherzig zugeben, aber keine Straftat darin erkennen können. Verschroben, herzerwärmend und verblüffend.

Martha Steinfeld empfiehlt „Queer Eye: Germany“ auf Netflix Es ist fast 20 Jahre her, dass eine neue Reality-Show die prüde amerikanische Gesellschaft aufwirbelte. Bei „Queer Eye for the straigt guy“ (zu Deutsch etwa: Schwuler Blick für den Hetero-Mann) wurden eine Gruppe von fünf schwulen Männern zu einem heterosexuellen Mann geschickt, um sein Leben zu verbessern.

2018 wurde die Serie, jetzt nur noch kurz „Queer Eye“ genannt, auf Netflix mit fünf neuen Hauptdarstellern neu aufgelegt und dabei so perfekt gecastet, dass die Sendung alle Rekorde sprengte. Die „Fab Five“, wie sie sich nennen, wirken so lebensbejahend und ehrlich interessiert an ihren Mündeln – die inzwischen nicht mehr nur heterosexuelle Männer sind, sondern alle Alters- und Geschlechtsklassen abdecken –, dass sie Superstars geworden sind.

Seit Anfang März gibt es nun einen deutschen Ableger der Sendung. Und obwohl sich Deutschland im Allgemeinen und Besonderen mit radikaler Lebensbejahung und schrillem Auftreten schwertut, wurde auch hierzulande zugegebenermaßen überraschend alles richtig gemacht. Die „Fab Five“ – Arzt und Ernährungsberater Aljosha, Modeberater Jan-Henrik, Interior-Designer Ayan, Beauty-Experte David sowie Leni, nonbinär und für Ängste und Sorgen zuständig – stehen ihren amerikanischen Vorbildern in nichts nach. Und wenn sie beispielsweise einem alleinerziehenden Vater oder einem jungen Mädchen mit geradezu absurd tragischer Lebensgeschichte helfen, wird einem nicht nur warm ums Herz, sondern es können durchaus auch Tränen fließen. Wer inmitten von Krieg, Klimawandel und Pandemie wenigstens für fünf mal 50 Minuten den Glauben an die Menschheit zurückbekommen möchte, ist mit der ersten Staffel von „Queer Eye: Germany“ perfekt bedient.

Sibylle Kranich empfiehlt „Slow Horses“ auf Apple-TV+

Gottes großer Tiergarten hat ein Haufen Abwechslung zu bieten und nach zwei Jahren des Pandemie-bedingten Dauer-TV-Serien-Konsums kann man getrost behaupten, einen Haufen schräger Typen kennengelernt zu haben. Schmierhaarlappen-tragende Raubkatzendompteure, brave Biedermänner, die zu Drogenbossen mutieren oder autistische Kriminalkommissarinnen mit einem Hang zur Promiskuität. Doch einer wie Jackson Lamb hat irgendwie noch gefehlt.

Wahrlich kein Gentleman: Gary Oldman spielt den ungepflegten und rüpelhaften Anti-James-Bond Jackson Lamb in der Serie „Slow Horses“ auf AppleTV plus. Foto: Apple+

© Jack English

Wahrlich kein Gentleman: Gary Oldman spielt den ungepflegten und rüpelhaften Anti-James-Bond Jackson Lamb in der Serie „Slow Horses“ auf AppleTV plus. Foto: Apple+

Der Star der neuen Apple TV+-Serie „Slow Horses“ ist Agent des britischen Inland-Geheimdienstes MI5. Zu einem Gentleman-Spion à la James Bond allerdings verhält sich der von Gary Oldman gespielte Lamb wie Cindy aus Marzahn zu Angelina Jolie. Statt feinem britischem Zwirn trägt er Klamotten aus Zeiten des Kalten Krieges auf. Zu löchrigen Socken präsentiert er strähniges Haupthaar und als Fernsehzuschauer kann man sich wirklich glücklich schätzen, dass Apple noch keine Möglichkeit gefunden hat, auch Gerüche ins heimische Wohnzimmer zu streamen.

Von Körperhygiene hält dieser Lamb ebenso wenig wie vom wertschätzenden Umgang mit Untergebenen. Doch die Mitarbeiter seiner Abteilung, untergebracht weit ab vom Schuss, in einem heruntergekommenen Londoner Stadthaus, ertragen die ständigen Beleidigungen ihres mies gelaunten Monster-Bosses schicksalsergeben.Sie alle sind ja auch nicht freiwillig hier, sondern als lahme Gäule – slow horses – die ihre einst hoffnungsvollen Agenten-Karrieren in desaströsen Einsätzen oder durch exzessiven Alkoholkonsum und persönliche Traumata selbst ruiniert haben. Größere Serien-Rolle für Harrison Ford bei Apple TV+ Fürs Streaming gedreht, fürs Kino gedacht: So gut ist der neue „Macbeth“-Film mit Denzel Washington Strafversetzt ins „Slough House“ müssen sie sinnlose Routinearbeiten verrichten, die den späteren Rentenanspruch gerade so rechtfertigen. Eine Rückkehr ins strahlend schöne Mutterhaus des MI5 scheint praktisch ausgeschlossen.

Sie sind – wie ihr Chef es in seiner unnachahmlichen Empathie ausdrückt – „nutzlos. Jeder von Euch. Mit Euch zu arbeiten ist der tiefste Punkt einer enttäuschenden Karriere.“ „Slow Horses“ ist eine Mischung aus Verschwörungsthriller und Büro-Komödie Aber – der Zuschauer ahnt es schnell, dass sich hinter der ungepflegten Schale des abgewrackten Oberagenten ein ziemlich brillanter Kopf und ein herzensguter Kerl steckt, der seine schäbige Truppe zusammenhält und gemeinsam mit ihnen die Enthauptung eines von britischen Rechtsradikalen entführten jungen Muslims verhindern will. Das dauert mega-spannende sechs Folgen lang, von denen Apple seit dem 1.

April jeden Freitag eine weitere freigibt. Wilde Verfolgungsjagden durchs nächtliche London machen jedem Actionkracher Ehre. Gary Oldman ist die Rolle des bis zur kompletten Wurstigkeit abgebrühten Agenten auf den Leib geschrieben. Die Mischung aus Verschwörungsthriller und Büro-Komödie macht den besonderen Reiz von „Slow Horses“ aus. Die Adaptation der gleichnamigen Romane von Mick Herron ist mit Kristin Scott Thomas als Eiserne Lady des MI5 und Jonathan Price als pensioniertem Meisterspion obendrein noch brillant besetzt.

Isabel Steppeler empfiehlt „LOL: Last One Laughing“

Keine Sorge, es wird nichts verraten. Vielmehr sei Krankenkassen dringend geraten: Wenn Lachen wirklich die beste Medizin ist, sollte es den Zugang zu Prime-Video bitte auf Kassenrezept geben. An dieser Empfehlung ändert auch der nunmehr dritte Aufguss von „LOL: Last One Laughing“ nichts. Deutschlands derzeit erfolgreichste Comedy-Gameshow rangiert weiter unter den Top 10 im Streaming-Angebot von Amazon. Weil sie sogar Skeptiker aus der Reserve lockt, die mit inflationär gehandelten deutschen TV-Nasen wie Christoph Maria Herbst, Torsten Sträter oder Carolin Kebekus noch nie warm geworden sind.

Und selbst wer den inneren Schwur leistete, um Michael „Bully“ Herbig einen ganz weiten Bogen zu machen, beömmelt sich gerne auf ein Neues mit dem Gastgeber und Kommissar „Diebische Freude“ der dritten Staffel dieses „Wer-lacht-fliegt-raus“-Formates. Auch wenn das traurige Aber beim Dreh noch nicht abzusehen war.

Es beginnt wie immer angespannt heiter: Das Studio ist frisch gepimpt. Der Kampf um den Sieg so erbittert wie in den Staffeln zuvor. Die 50.000 Euro Preisgeld für einen guten Zweck gewinnt, wer über die Dauer von sechs Stunden höchstens einmal beim Lachen erwischt wird. Mit dabei: Zehn Menschen mit Humor und ihre extravaganten bis schrulligen Einlagen.

Hier hat nur einer gut lachen: Michael „Bully“ Herbig (Mitte hinten). Er hat zehn Comedians (Axel Stein, Christoph Maria Herbst, Abdelkarim, Hazel Brugger, Michelle Hunziker, Palina Rojinski, Carolin Kebekus, Mirco Nontschew, Anke Engelke und Olaf Schubert) mal wieder zum Ernstsein verdonnert. Foto: Frank Zauritz/dpa/Amazon Prime

Hier hat nur einer gut lachen: Michael „Bully“ Herbig (Mitte hinten). Er hat zehn Comedians (Axel Stein, Christoph Maria Herbst, Abdelkarim, Hazel Brugger, Michelle Hunziker, Palina Rojinski, Carolin Kebekus, Mirco Nontschew, Anke Engelke und Olaf Schubert) mal wieder zum Ernstsein verdonnert. Foto: Frank Zauritz/dpa/Amazon Prime

Ziel ist natürlich, die Konkurrenz zum Lachen zu bringen. Sticheln, Foppen, Verkleiden – alles ist erlaubt. Jedes noch so beiläufige Lächeln aber zwischen Küchenzeile und Lounge-Ecke: Alarm. Dann erklingt das gefürchtete „Mäp-Mäp-Mäp...“, Herbig erscheint zum Videobeweis und keiner will’s gewesen sein. Wer zweimal erwischt wird, fliegt raus. Verborgen bleibt den vielen versteckten Kameras auch diesmal nichts. Bis in die Umkleide gilt: Cool bleiben. Rückkehrerinnen wie Carolin Kebekus und Anke Engelke sind das gewohnt. Die „Neuen“ nicht. Einer Michelle Hunziker, die ohnehin wie hübsche Staffage wirkt, wird das schnell mal zum Verhängnis.

Doch siehe da: Auch als Huhn macht sie bella figura. Neuzugang Polina Rojinski hat es – wie schon zuvor Klaas Heufer-Umlauf – auch nicht gerade wegen legendären Humors in die Runde geschafft, sondern weil man sie halt kennt. Was die Moderatorin aus Berlin mit russischen Wurzeln selbst nicht kennt, ist das Genre der Büttenrede – sehr zur „Freude“ von Christoph Maria Herbst. Eine brüllende Freude sind diesmal so harte Hunde wie Herbst, Hazel Brugger und Olaf Schubert. Abdelkarim und Axel Stein schlagen sich amüsant bis sehr wacker. Anke Engelke und Carolin Kebekus sind der lebende Beweis, dass Übung auch keine Meister macht.

Man muss kein Fan sein von ihnen allen. Mehr als über ihre Witze lacht man ja ohnehin über den Karneval in ihren Gesichtern beim Versuch, nicht loszuprusten. Wie muss das im Bauch wehtun! Zugegeben: Das ist in Staffel 3 längst nicht so zum Kaputtlachen wie in Staffel 1 etwa mit Max Giermann und Torsten Sträter.

Überhaupt ist es Teddy Teclebrhan zu verdanken, dass wir Mona Lisa („Ich bin nur ein ,Mälde‘“) mit ganz anderen Augen sehen. Stichwort: „Wo sin‘ meine Kippen?“ Grundsätzlich ist Binge-Watching aller Staffeln sehr zu empfehlen auf dem Weg zum höchsten Level einer richtig schönen Kichertrance. So sehr die Nachricht, dass es mit LOL weitergehen soll, Glückshormone auf eine Achterbahn schickt. Die beste Medizin schmeckt manchmal bitter: Mit der dritten geht eine besondere Staffel zu Ende. Sie ist Mirco Nontschew gewidmet, der am 3. Dezember 2021 mit 52 Jahren tot in seiner Wohnung aufgefunden wurde.

Sechs Wochen zuvor hatte der beliebte Komiker seinen letzten Auftritt bei Herbig. Noch einmal mit ihm, seiner Mimik und einem schlimm lustigen türkischen Song samt Special-Effekt zu lachen, obwohl er zum Zeitpunkt der Erstausstrahlung Anfang April schon seit vier Monaten tot ist, das ist gleichermaßen traurig wie tröstlich.

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Erstellt:
30. April 2022, 13:30 Uhr
Lesedauer:
ca. 7min 48sec

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