Defektes Gerät löste Brand in Oos aus

Baden-Baden (BT) – Das Feuer, bei dem am Donnerstag ein Fachwerkhaus im Baden-Badener Stadtteil Oos teilweise zerstört wurde, ist wohl durch ein defektes Gerät verursacht worden.

Bei dem Brand entstand laut Polizei ein Schaden von 200.000 bis 250.000 Euro. Foto: Bernhard Margull

Bei dem Brand entstand laut Polizei ein Schaden von 200.000 bis 250.000 Euro. Foto: Bernhard Margull

Einen Tag nach dem Brand eines Fachwerkhauses in der Ooser Burgstraße kann Rüdiger Schaupp vom Polizeipräsidium Offenburg auf Nachfrage mitteilen, dass es sich dabei „definitiv nicht um ein Fremdverschulden“ gehandelt hat. Nach aktuellem Stand habe ein defektes technisches Gerät Feuer gefangen.

Bei dem Brand, der am Donnerstagmorgen über 100 Einsatzkräfte in Anspruch genommen hatte, entstand insgesamt laut Schaupp ein Sachschaden von 200.000 bis 250.000 Euro. „Wie es mit den persönlichen Dingen der Familie aussieht, kann ich nicht sagen“, so der Polizist.

Bei den Bewohnern des Hauses handelt es sich um vier Personen, darunter zwei Kinder, plus Haustier. Alle konnten sich noch vor Ankunft der Feuerwehr selbst in Sicherheit bringen und sind laut Polizei in eine Ferienunterkunft ausgewichen, bis am Montag versicherungstechnisch der Wechsel in eine andere Wohnung möglich ist.

Das Haus der Familie ist laut Schaupp in großen Teilen „verraucht“, hauptsächlich betroffen seien Schlaf- und Badezimmer. Ein angrenzender Schuppen sowie Garagen müssen abgerissen werden.

Feuerwehr kann vorderen Teil des Fachwerkhauses retten

Bereits am Donnerstagmorgen konnte der Einsatzleiter der Feuerwehr, Andreas Wilhelm, zumindest eine positive Nachricht verkünden: Demnach haben die Feuerwehrleute den vorderen Bereich des Gebäudes erhalten können.

Zum Einsatz kam es, nachdem um 9.20 Uhr ein Notruf in der Zentrale eingegangen war. Vor Ort evakuierte die Feuerwehr Nachbarn, die Polizei sperrte Straßen in unmittelbarer Nähe. Als der Brand gelöscht war, konnte um 11 Uhr der Verkehr wieder fließen.

Ihr Autor

BT-Redakteurin Sarah Gallenberger

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Erstellt:
21. Mai 2022, 08:17 Uhr
Lesedauer:
ca. 1min 44sec

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