Der TV Bühl II ist die Mannschaft der Stunde

Bühl (win) – 3:0 gegen Mannheim: TV Bühl II in der Volleyball-Oberliga mit makelloser Bilanz.

Netzhoheit: Elias Walther (Mitte) und der TV Bühl fliegen derzeit durch die Oberliga. Foto: Frank Seiter

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Netzhoheit: Elias Walther (Mitte) und der TV Bühl fliegen derzeit durch die Oberliga. Foto: Frank Seiter

Der TV Bühl II bleibt in der Volleyball-Oberliga die Mannschaft der Stunde. Mit einem ungefährdeten 3:0 (25:19, 25:23, 25:16)-Erfolg gegen die VSG Mannheim verteidigte die Mannschaft von Trainer Hans-Peter Pflüger die Tabellenspitze sehr souverän und blieb bereits zum zweiten Mal in Folge ohne Satzverlust.
Die Jung-Bisons starteten auch gegen den Gast aus der Quadratestadt sehr schwungvoll und konnten sich schnell auf 6:3 absetzen. Mannheim gelangen dann zwar drei Punkte in Folge zum zwischenzeitlichen 6:6-Ausgleich, doch mit Kapitän Fynn Pflüger am Aufschlag schlug Bühl postwendend zurück. Mit neun Punkten am Stück gelang es den Gastgebern, sich vorentscheidend auf 15:6 abzusetzen. Pflüger nutzte in der Folge den deutlichen Vorsprung und ließ mehrere Spieler von der Bank Spielanteile sammeln, ohne dass ein Bruch im Bühler Spiel zu erkennen war.

Erst gegen Satzende konnte Mannheim den Rückstand etwas verringern und nahm diesen Schwung dann auch mit in den zweiten Satz. In der Folge entwickelte sich ein ausgeglichener Schlagabtausch mit mehrfach wechselnder Führung und ohne, dass sich eine Mannschaft entscheidend absetzen konnte. Letztlich holte sich Bühl nach 27 Minuten im zweiten Satz den entscheidenden Vorteil und legte auf 2:0 vor. Danach schien der Widerstand der Mannheimer gebrochen, mit Aufschlagserien von Simon Gallas, erneut Fynn Pflüger und am Ende auch noch Luciano Aloisi machten die Zwetschgenstädter kurzen Prozess.

Kappelrodeck verliert beim Schlusslicht


Ohne die erhofften Punkte musste Kappelrodeck die Heimreise aus Freiburg antreten. Bei der 0:3 (22:25, 22:25, 17:25)-Niederlage gegen das bisherige Schlusslicht FT Freiburg III konnte die Mannschaft von Spielertrainer Christian Zimmer nicht an die zuletzt gezeigten Leistungen anknüpfen. Eigentlich hatte Zimmer gehofft, in Freiburg mehr Alternativen zur Verfügung zu haben, doch letztlich fehlten auch diesmal wichtige Spieler, allen voran Spielführer Dennis Hodapp. Letztlich hatte Zimmer nur eine Wechseloption, er selbst und Max Rosner lösten sich auf der Zuspielposition ab, ohne dass sich im Spielverlauf Entscheidendes änderte. Freiburg erwies sich dank stabiler Annahme als zäher Gegner, während der TVK immer wieder Aufschlagserien kassierte und sich so um den Lohn seiner Mühen brachte.

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Erstellt:
19. Oktober 2020, 19:00 Uhr
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