Diana-Werk: Grünes Licht

Rastatt (ema) – Anderthalb Jahre nach dem Grundsatzbeschluss im Gemeinderat ist die Baugenehmigung für das Diana-Werk-Areal so gut wie in trockenen Tüchern. 110 Wohnungen sollen entstehen.

Seit 2014 ist die Traditionswaffenfabrik geschlossen. Foto: av

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Seit 2014 ist die Traditionswaffenfabrik geschlossen. Foto: av

Es war ein zähes Ringen, jetzt steht zumindest von Amts wegen der Neugestaltung des Diana-Werk-Areals nichts mehr im Wege: Spätestens übernächste Woche werde das Baurechtsamt die Genehmigung des Wohnbauprojekts versenden, erklärt die Stadtverwaltung. Beim Investor, die Deutsche Baukultur Projektholding GmbH, ist die Freude über diese Aussichten groß. Schließlich ist es jetzt bereits anderthalb Jahre her, dass das Unternehmen sich im Gemeinderat die politische Zustimmung für das Projekt geholt hatte. Laut städtischer Pressestelle handele es sich um ein „komplexes Bauvorhaben“. Vor allem Brandschutz und Lärmschutz hätten immer wieder zu Abstimmungen geführt; das letzte Gutachten sei im Januar eingetroffen. Jetzt ist das Genehmigungsverfahren „in den letzten Zügen“.

Zwei Jahre für Abriss und Neubau

Der Eigentümer plant, die zwei denkmalgeschützten Gebäude (ehemalige Fabrik und ehemalige Verwaltung) so umzubauen, dass insgesamt 42 loftartige Wohnungen entstehen. Die restlichen Gebäude will der Investor abreißen und durch zwei neue Wohngebäude mit insgesamt 68 Wohnungen (davon 18 barrierefrei) ersetzen. Hinzu kommt eine zweigeschossige Tiefgarage mit 128 Stellplätzen sowie 15 oberirdische Parkplätze. Baukultur-Geschäftsführer Viktor Karp sagte dem BT, dass man für Abriss, Umbau und Neubau insgesamt zwei Jahre benötigen werde. Einen konkreten Zeitplan nennt er auch wegen Corona derzeit nicht. Sämtliche 110 Wohnungen will man verkaufen.


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