Digitales Lernen an Lichtenauer Grundschule

Lichtenau (BT) – Die Digitalisierung in der Gustav-Heinemann-Grundschule in Lichtenau schreitet voran: Insgesamt werden rund 140.000 Euro investiert, um die Schule technisch aufzurüsten.

Rektorin Doris Wegner und Bürgermeister Christian Greilach freuen sich über die neuen Schul-Tablets.  Foto: Stadt Lichtenau

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Rektorin Doris Wegner und Bürgermeister Christian Greilach freuen sich über die neuen Schul-Tablets. Foto: Stadt Lichtenau

Über ein halbes Jahr wurde geplant und vorbereitet, jetzt geht es los: Nach den Sommerferien steht in der Lichtenauer Gustav-Heinemann-Grundschule die digitale Infrastruktur für den Unterricht bereit.

Insgesamt wurden Leitungen mit einer Gesamtlänge von rund fünfeinhalb Kilometern verlegt, heißt es in einer Mitteilung. Dabei mussten unter anderem ein Deckenhöhenunterschied von 1,60 Meter im Bereich der Aufstockung der Schule durch Beton, Estrich und Holzunterbau überwunden und ein zusätzlicher Glasfaseranschluss in den Serverraum gelegt werden. Um rund einen halben Kilometer Starkstromkabel wurde der Stromkreis in der Schule erweitert und insgesamt 56 neue Steckdosen gesetzt, sodass nach Abschluss der Arbeiten in allen Klassen- und Lehrerzimmern die neu installierten Großbildschirme vollumfänglich für den digitalen Unterricht bereitstehen. Dank der umsichtigen Vorgehensweise der ausführenden Firma Getec Italiano aus Lichtenau wurden vormittags Arbeiten ohne große Lärmentwicklung im Kellerbereich und lärmintensive Arbeiten erst am Nachmittag durchgeführt.

Vorbereitung auf Lebens-und Arbeitswelt von heute und morgen

Schulleiterin Doris Wegner und Bürgermeister Christian Greilach freuen sich übereinstimmend, dass es jetzt losgehen kann. In nahezu allen Lebensbereichen präge und verändere die Digitalisierung zunehmend das Leben und Arbeiten der Menschen. Deshalb sei es wichtig, dass schon Kinder die Kenntnisse und Fähigkeiten im Umgang mit den Neuen Medien erwerben, um bestmöglich auf die Lebens- und Arbeitswelt von heute und morgen vorbereitet zu sein, so Bürgermeister Greilach. „Dabei ist es wichtig, dass die mit der Digitalisierung verbundenen neuen technischen Möglichkeiten im schulischen Umfeld auf Basis eines klaren pädagogischen Konzepts so genutzt werden“, fügte Schulleiterin Wegner hinzu.

Dazu mussten zunächst die technischen Voraussetzungen geschaffen werden. Die notwendigen Arbeiten wurden vom Gemeinderat vergeben und werden dieser Tage zu Ende gebracht. Bereits im Vorfeld hierzu wurde mit dem Lehrerkollegium der Gustav-Heinemann-Grundschule der Medienentwicklungsplan erarbeitet, der Grundlage des digitalen Unterrichts ist und gleichzeitig den Rahmen der Digitalisierung bildet. Dank der verschiedenen Fördertöpfe des Bundes und des Landes sowie Spenden von Unternehmen werden den Schülern sowie den Lehrern nach den Sommerferien neben der digitalen Infrastruktur über 100 Tablets für den Unterricht zur Verfügung stehen. Insgesamt werden rund 140.000 Euro investiert wovon rund 90.000 Euro durch Bund und Land und 11.000 Euro durch private Unternehmen gefördert werden.

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Erstellt:
6. August 2021, 14:00 Uhr
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