Douglasien aus Gernsbach für die Fassade

Gaggenau/Gernsbach (wess) – 20 Festmeter Douglasienstämme hat die Stadt Gernsbach aus ihrem Stadtwald für den Erweiterungsbau des Unimog-Museums gespendet.

Forstrevierleiter Uwe Meyer (links) und Bürgermeister Julian Christ (Mitte) übergeben in Form von zwei Baumscheiben symbolisch die Spende von 20 Festmetern Douglasienstämme aus dem Gernsbacher Stadtwald an Stefan Schwaab, den Vorsitzenden des Unimog-Museums. Foto: Michael Wessel

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Forstrevierleiter Uwe Meyer (links) und Bürgermeister Julian Christ (Mitte) übergeben in Form von zwei Baumscheiben symbolisch die Spende von 20 Festmetern Douglasienstämme aus dem Gernsbacher Stadtwald an Stefan Schwaab, den Vorsitzenden des Unimog-Museums. Foto: Michael Wessel

Sichtlich begeistert war Gernsbachs Bürgermeister Julian Christ von der hellen freundlichen Atmosphäre, die von dem vielen Holz im Erweiterungsbau des Unimog-Museums ausgeht. Der Vorsitzende des Vereins Unimog-Museum, Stefan Schwaab, hatte ihn und den Leiter des Forstreviers Gernsbach, Uwe Meyer, zu einer Besichtigung der Baustelle eingeladen.

Holz war auch der Anlass des Besuchs, denn die Stadt Gernsbach stiftet 20 Festmeter Douglasienstämme aus ihrem Stadtwald für die Fassade. Dazu der Bürgermeister: „Wir unterstützen gerne wieder dieses hoch interessante touristische Projekt, das viele Menschen in die Region bringt. Und einen kleinen Bezug zum Werk haben wir schließlich durch das Seminarhotel Haus Lautenbach auch.“

200.000 Euro auf Baustein-Spendenkonto

Forstrevierleiter Uwe Meyer erklärte, dass im 2.500 Hektar großen Gernsbacher Stadtwald über 20 Prozent Douglasien stehen, die sich jetzt bereits aus dem Bestand heraus natürlich verjüngen. Und er gehe davon aus, dass die Douglasien mit der Klimaveränderung gut zurechtkommen. Nach einer detaillierten Beschreibung der Nutzung der zusätzlichen mehr als 1.000 Quadratmeter Ausstellungsfläche – davon etwa 200 für die Darstellung der hiesigen Automobilgeschichte – warb Schwaab bei dieser Gelegenheit für sein weiteres Vorhaben, eines Tages die regionale Industriegeschichte dort auf einer 950 Quadratmeter großen Empore auch mit Exponaten vorzustellen. Statische Vorarbeiten seien dafür bereits geleistet.

Abschließend konnte er berichten, dass auf einem Baustein-Spendenkonto erfreulicherweise über 200.000 der angestrebten 250.000 Euro eingesammelt wurden. Besonders freute er sich, dass dieser Tage die Scholpp Kran & Transport GmbH die umfangreichen Kranleistungen im Wert von über 15.000 Euro – wie bereits beim Bau des Hauptbaus im Jahr 2006 – wieder als Sachleistung spendet.

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Erstellt:
12. Dezember 2021, 18:00 Uhr
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