Drei Eingeklemmte nach Unfall bei Elchesheim-Illingen

Elchesheim-Illingen (BT) – Zu einem schweren Autounfall ist es am Samstagabend zwischen Elchesheim-Illingen und Au am Rhein gekommen. Drei Fahrzeuginsassen, darunter zwei Senioren, wurden verletzt.

Die Fahrzeuginsassen muss die Feuerwehr mit hydraulischem Rettungsgerät aus den Autowracks befreien. Foto: Einsatzreport 24

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Die Fahrzeuginsassen muss die Feuerwehr mit hydraulischem Rettungsgerät aus den Autowracks befreien. Foto: Einsatzreport 24

Zu einem schweren Verkehrsunfall mit drei verletzten Personen ist es am Samstagabend auf der L78a kurz nach dem Ortsausgang Elchesheim-Illingen in Richtung Au am Rhein gekommen. Zwei Pkw stießen frontal zusammen, sodass eine Person eingeklemmt und zwei weitere Personen in ihrem Autowrack eingeschlossen wurden. Bis zum Eintreffen der ersten Rettungskräfte aus Elchesheim-Illingen, die um 20.15 Uhr alarmiert wurden, hatten Ersthelfer bereits Zugang zu einem der beiden Fahrzeuge geschaffen und die 81-jährige Fahrerin sowie ihren 83-jährigen Beifahrer „vorbildlich betreut“, berichtete Manuel Haubrich, stellvertretender Kommandant und Pressesprecher der Feuerwehr Elchesheim-Illingen, gegenüber dem BT.

Unfallursache noch unklar

Im zweiten Fahrzeug befand sich ein 35-Jähriger, laut Polizei der Unfallverursacher. Der Mann war aus Gründen, die noch Gegenstand von Ermittlungen sind, auf die Gegenfahrbahn geraten. Er musste mit hydraulischem Rettungsgerät befreit werden. Alle drei Personen kamen mit teils schweren Verletzungen in umliegende Krankenhäuser.

Die Feuerwehren aus Elchesheim-Illingen und Durmersheim befreiten gemeinsam den jungen Mann, während die Feuerwehr Au am Rhein die rettungsdienstlichen Maßnahmen am Pkw der Senioren unterstützte. Die Feuerwehr Würmersheim sperrte die L78a am Ortsausgang von Elchesheim-Illingen.

Zusätzlich zu den Rettungsmaßnahmen wurde an beiden Fahrzeugen die Batterie abgeklemmt, die Einsatzstelle ausgeleuchtet und der Brandschutz sichergestellt. Ein Abschleppunternehmen barg anschließend die Fahrzeuge, die Straße wurde durch die Straßenmeisterei des Landkreises Rastatt gereinigt. Den Gesamtsachschaden beziffert die Polizei auf 10.000 Euro.

Insgesamt waren rund 30 Feuerwehrkräfte im Einsatz. Der Rettungsdienst war mit drei Rettungswagen sowie zwei Notärzten vor Ort. Die Polizei hatte sechs Einsatzbeamte zur Verkehrsabsicherung sowie Unfallaufnahme im Einsatz, welcher gegen 23.30 Uhr beendet werden konnte. Erst am Sonntag um 2.30 Uhr waren alle Hindernisse beseitigt, sodass die Polizei die Straße wieder freigeben konnte, berichten die Beamten auf BT-Anfrage.

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Erstellt:
22. August 2021, 08:11 Uhr
Aktualisiert:
22. August 2021, 14:59 Uhr
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ca. 1min 53sec

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