Ein Segen für Bühler Landwirte und Fotografen

Bühl (hol) – Das regenreiche Wetter in diesem Frühjahr sorgt derzeit für Wachstum in der Natur. Viele heimische Landwirte im Raum Bühl dürfen daher auf eine gute Ernte hoffen.

Schmuck und Wachstumsgarant: Die Niederschläge der vergangenen Wochen sind gut für die Getreide-Ernte. Foto: Hans Krebs

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Schmuck und Wachstumsgarant: Die Niederschläge der vergangenen Wochen sind gut für die Getreide-Ernte. Foto: Hans Krebs

Wasserreich ist der Frühling bisher gewesen. Das darf die meisten Landwirte auch im Raum Bühl auf eine gute Ernte hoffen lassen. Wie das Landwirtschaftsamt des Landkreises auf BT-Nachfrage mitteilte, ist nämlich von einem überdurchschnittlichen Ertrag beim Wintergetreide auszugehen.

Grund zur Freude und ein echter Segen ist das himmlische Nass aber nicht nur für die Bauern, sondern auch für Fotokünstler. Anlass für unsere Nachfrage bei der Behörde in Rastatt war nämlich das Foto, das uns BT-Leser Hans Krebs aus Bühl geschickt hat. „Wassertropfenperlen“ hat er seine bei einem Spaziergang in den Feldern gemachte wunderschöne Natur-Beobachtung genannt.

Nicht nur positiv für Winzer und Erdbeerbauern

Und das viele Wasser schmückt die Natur eben nicht nur, sondern es nährt die Pflanzen auch – und sorgt für Erleichterung, denn: „Nach den letzten Jahren mit teils erheblichen Niederschlagsdefiziten haben die Niederschläge im Frühjahr zu einer stärkeren Durchfeuchtung der Bodenschichten geführt“, so Landkreis-Pressesprecher Benjamin Wedewart. Und es könnte gerade so weitergehen, denn gerade die tieferen Bodenschichten könnten noch mehr Wasser aufnehmen. „Zudem wird durchs Pflanzenwachstum momentan auch viel Wasser über die Pflanzen aufgenommen.“

Beim Wintergetreide sei von einem überdurchschnittlichen Ertrag auszugehen, so die weitere Einschätzung der Landkreis-Behörde. Auch das Grünland profitiere vom Regen. „Erste Rückmeldungen von Landwirten zeigen einen doppelt so hohen Ertrag des ersten Schnittes im Vergleich zum letzten Jahr“, heißt es.

Für Winzer und Erdbeerbauern dagegen ist der starke Niederschlag nicht nur positiv. Es bestehe ein höheres Risiko für Pilzerkrankungen, heißt es vom Landwirtschaftsamt. „Bei manchen Erdbeersorten kann es durch verstärkte Niederschläge auch zur Verletzung der Fruchthaut und zu Fäulnis kommen.“ Zudem hätten die niedrigen Temperaturen die Reife der roten Früchtchen verzögert. Für fotografierende BT-Leser wie Hans Krebs ist der Regen indes ein ungetrübter Segen: „Der Niederschlag sorgt für einen Schmuck für die Natur, den man erst beim genauen Hinschauen entdeckt“, schreibt er.

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Erstellt:
11. Juni 2021, 11:00 Uhr
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