Eine Million für Forbacher Schule

Forbach (rag) – Ein „großes Stück Arbeit“ stellte Bürgermeisterin Katrin Buhrke mit der Sanierung und Digitalisierung der Klingenbachschule Forbach vor.

Die Gemeinde Forbach investiert mit neuen Computern in die Digitalisierung der Klingenbachschule.

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Die Gemeinde Forbach investiert mit neuen Computern in die Digitalisierung der Klingenbachschule.

Seit den Pfingstferien werden das Flachdach und die Elektroinstallation erneuert. Die Türen werden durch Brandschutztüren ersetzt. Die Erneuerung der Heizzentrale ist für 2021 vorgesehen. Architektin Heike Schillinger, für die Planung und Ausführung zuständig, erläuterte die elf Bauabschnitte. Die Anforderungen ergaben sich aus dem neu erstellten Brandschutzkonzept und der Wärmeschutzverordnung. Nötig waren Abdichtungen am Flachdach sowie Blechner- und Blitzschutzbauarbeiten, ebenso Trockenbauarbeiten an den Decken und Wänden sowie eine Neugestaltung der Sanitäranlagen für die Lehrer.

Weiter erforderlich waren Erstellung eines Rettungs- und Fluchtbalkons im Bereich der Aula, neue Fenster bei den Flucht- und Rettungswegen sowie die Teilerneuerung der Fußböden in den Klassenzimmern und Fluren. Farbliche Neugestaltung von Wänden und Decken in den Klassenzimmern, im Verwaltungstrakt, den Fluren, den Treppenhäusern und im WC-Bereich schlossen sich an.

Die Arbeiten an der Elektrik umfassten auch den Einbau von LED-Leuchten, den Einbau einer Brandmeldeanlage und die Vorbereitung der Installation für den späteren Einbau einer Photovoltaik-Anlage. Eine Million Euro werden in diesem Jahr investiert. Für die 2021 geplante Erneuerung der Heizanlage mit einer umweltfreundlichen Pelletheizung werden weitere 500.000 Euro fällig. Diese Heizung wird die Schule und die Sporthalle versorgen.

Ein Zuschuss von 552.000 Euro kommt aus dem Programm „Kommunaler Sanierungsfonds Schulbau“.

Digitalisierung in vier Stufen

Bei dem Pressetermin stellten die Gemeindeverwaltung und Schulleiter Helge Rieger die Digitalisierung der Klingenbachschule vor. Hauptamtsleiterin Margit Karcher war mit dem Thema betraut und ging auf die verschiedenen Ausbaustufen ein.

Zunächst wurde der Bestand gesichtet und die fachliche Unterstützung eines externen Planers und des Kreismedienzentrums eingeholt. In der Ausbaustufe 1 wurde der Server erneuert, 42 mobile Arbeitsplätze in Ausbaustufe 2 eingerichtet. Ausbaustufe drei beinhaltet die iPad-Versorgung der Lehrer und Apple-TV für 14 Klassenräume. Ausbaustufe 4 ist die iPad-Ausstattung für eine Klasse.

Die Kosten für diese erste Ausbaustufe liegen bei rund 42.000 Euro. Der Gemeinde steht ein entsprechendes Förderbudget von rund 42.000 Euro aus dem „Digitalpakt Schule“ zu. Da der Schulträger einen Eigenanteil von 20 Prozent zu tragen hat, ist das Budget noch nicht ausgeschöpft. Die weiteren Planungsschritte werden mit Blick auf die Finanzlage der Kommune im Gemeinderat beraten.

Auch die Elektrik wird auf den erforderlichen technischen Stand gebracht. Fotos: Raimund Götz

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Auch die Elektrik wird auf den erforderlichen technischen Stand gebracht. Fotos: Raimund Götz

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Erstellt:
27. Oktober 2020, 17:00 Uhr
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