„Eine Riesenleistung“ – Eisenmann lobt Schulen

Baden-Baden/Rastatt (vo) – Kultusministerin Susanne Eisenmann möchte schnellstmöglich zum Präsenzunterricht zurückkehren. Das sagte sie bei einem Online-Gesprächsformat der CDU Rastatt.

Will die CDU zur stärksten Partei im Land machen, Spitzenkandidatin Susanne Eisenmann. Foto: Sebastian Gollnow/dpa

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Will die CDU zur stärksten Partei im Land machen, Spitzenkandidatin Susanne Eisenmann. Foto: Sebastian Gollnow/dpa

Susanne Eisenmann, Kultusministerin und Spitzenkandidatin der CDU für die Landtagswahl am 14. März, will in den Schulen so bald als möglich in den allgemeinen Präsenzunterricht zurückkehren. Das sagte sie beim Online-Dialog mit dem Rastatter CDU-Landtagskandidaten Alexander Becker am Dienstagabend.

Allerdings, das schränkte sie ein, müsste dabei auch die Entwicklung der Infektionszahlen im Blick behalten werden. Wobei in die Orientierung nicht allein die Inzidenzen, sondern auch der Impffortschritt sowie die neuen Teststrategien einfließen müssten. Eisenmann verteidigte in diesem Zusammenhang im Chat die Kritik einer Mutter am seit Anfang der Woche geltenden Wechselunterricht an den Grundschulen. Sie sei zwar nie ein Anhänger davon gewesen, weil es für die Schulen einen enormen Aufwand bedeute, Wechsel- und Fernunterricht sowie Notbetreuung gleichzeitig zu organisieren. Aber in der jetzigen Pandemie-Situation sei nicht mehr möglich. Gleichzeitig lobte sie die Schulen „für eine Riesenleistung“ in dieser Zeit.

Eisenmann kritisiert Lucha

Auf dem Weg zum gewohnten Schulalltag brauche es jetzt neben immer mehr Impfungen auch zusätzliche und kostenlose Tests. Eisenmann kritisierte in diesem Zusammenhang Sozialminister Manfred Lucha (CDU) für dessen zögerliche Haltung in dieser Frage. „Das hat uns etwas geärgert“, so die Kultusministerin zum Koalitionspartner.

Susanne Eisenmann und Alexander Becker im Gespräch, hier beim digitalen Neujahrsempfang der CDU. Screenshot: Ulrich Philipp/Archiv

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Susanne Eisenmann und Alexander Becker im Gespräch, hier beim digitalen Neujahrsempfang der CDU. Screenshot: Ulrich Philipp/Archiv

Mit Blick auf die Landtagswahl stellte Alexander Becker, der für den Wahlkreis Rastatt kandidiert, die Frage nach mögliche Koalitionskonstellationen. „Für uns geht es darum, dass wir am 14. März die stärkste Partei werden wollen“, sagte Eisenmann. Dagegen kann sie einer möglichen Ampel-Koalition für das Land nichts abgewinnen. „Das ist seit Jahrzehnten die unbeliebteste Regierungsform, das wollen die Wähler nicht“, so die CDU-Spitzenkandidatin.

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Ihr Autor

BT-Redakteur Jürgen Volz

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Erstellt:
24. Februar 2021, 15:36 Uhr
Lesedauer:
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