Ende Oktober kommen die ersten Bewohner

Gernsbach (stj) – Der Wohnpark „Am Sonnenrain“ soll sich ab Ende Oktober mit Leben füllen: Die Entwicklung des Baugebiets in Scheuern befindet sich im Endspurt.

Die elf Mehrfamilienhäuser (hinten die sieben Punkthäuser und vorne an der Friedrichstraße die vier Satteldachhäuser) im Vorderen Fleischling prägen schon längst den Stadtteil Scheuern. Sie sollen ab kommenden Herbst bezogen werden. Foto: Willi Walter

© wiwa

Die elf Mehrfamilienhäuser (hinten die sieben Punkthäuser und vorne an der Friedrichstraße die vier Satteldachhäuser) im Vorderen Fleischling prägen schon längst den Stadtteil Scheuern. Sie sollen ab kommenden Herbst bezogen werden. Foto: Willi Walter

Scheuern kann sich ab kommenden Herbst auf einen kräftigen Bevölkerungszuwachs einstellen. Dann soll sich der Wohnpark „Am Sonnenrain“ mit Leben füllen. Die Nachfrage der 122 Wohneinheiten, die dort seit November 2018 in elf Mehrfamilienhäusern entstehen, sei sehr zufriedenstellend. Das teilt Verkaufsleiter Andreas Holzwarth im BT-Gespräch mit und kündigt an: „Ende Oktober ist geplant, dass die ersten Bewohner einziehen.“

Rund zwei Drittel der 66 zum Verkauf stehenden Wohneinheiten seien vergeben, den Rest behält der Investor, die Wohnbau Reisser GmbH aus Ludwigsburg, in Eigenverwaltung. Die Bauarbeiten auf dem ehemaligen Schwesternheim-Areal „sind im Endspurt“, informiert Holzwarth und zeigt sich mit dem Fortschritt der Entwicklung im Baugebiet Vordere Fleischling „hoch zufrieden“. Die Fenster seien mittlerweile überall eingebaut, sodass man nun auch witterungsunabhängig weiterarbeiten könne: „Alles sieht momentan sehr gut aus.“

Künftig mehr Komfort für Fußgänger

Gut werde künftig auch das optische Erscheinungsbild des Wohnparks, der diesem Namen auch gerecht werde, wenn erst mal alles begrünt sei, wie Holzwarth versichert. Die elf Häuser „Am Sonnenrain“ sind nach bekannten Erhebungen und Ausflugszielen der näheren Umgebung benannt, zwischen ihnen werde man sich ungefährdet bewegen können, weil das Gelände um die Diakonissenweg getaufte Verbindungsstraße autofrei gestaltet werde. Für die Fahrzeuge der Bewohner stehen Tiefgaragen bereit, von denen aus man per Aufzug die Wohnungen erreichen kann. Die Betonwüste, als die sich der Wohnpark während der Bauzeit noch präsentiere, werde bald der Vergangenheit angehören, ist sich der Verkaufsleiter sicher.

Unterdessen haben diese Woche auch die aus dem Verkehrsgutachten zum Bebauungsplan hervorgegangenen Maßnahmen begonnen, mit denen die Belastungen des zusätzlichen Verkehrs im Stadtteil abgefedert werden sollen. Dazu zählt die Gehwegverbreiterung im Bereich der Einmündung von der Scheuerner in die Friedrichstraße, an der seit vergangenem Montag gearbeitet wird. Dabei liege das Augenmerk auch auf einer möglichst absatzfreien Gestaltung, um den Komfort für Fußgänger zu erhöhen und die Querung zu erleichtern.

„Besonders im Hinblick auf den Neubau im Baugebiet Vordere Fleischling in der Friedrichstraße dient die Baumaßnahme der Verbesserung der Gehwegsituation“, erläutert Stadtbaumeister Jürgen Zimmerlin. Diese Bauarbeiten werden voraussichtlich Ende Juli beendet sein.

Weitere Projekte im Straßenbau werden aber bald folgen. So sei laut Zimmerlin im städtebaulichen Vertrag zwischen der Stadt Gernsbach und der Wohnbau Reisser GmbH geregelt, dass der Investor den Bereich der Friedrichstraße, an dem seine Häuser stehen, mit einem neuen Gehweg ausstattet und diesen für die Allgemeinheit neuen Weg auch komplett finanziert.

Zudem bekommt die Friedrichstraße nach Abschluss der Arbeiten „Am Sonnenrain“ auf kompletter Länge eine neue Asphaltdecke. Diese sei schon vor Beginn der Baugebietsentwicklung schadhaft gewesen, erinnert Zimmerlin. Die neue Oberfläche der Straße wird jeweils hälftig vom Investor und von der Stadt Gernsbach bezahlt.

Ihr Autor

BT-Redakteur Stephan Juch

Zum Artikel

Erstellt:
9. Juni 2021, 14:22 Uhr
Lesedauer:
ca. 2min 23sec

Artikel empfehlen

Artikel Aktionen


Kommentare können für diesen Artikel nicht mehr erfasst werden.