Erste Rastatter Krimitage

Rastatt (sl) – Es wird spannend: Erstmals findet am 29. und 30. Oktober die Rastatter Krimitage statt. Autoren lesen an außergewöhnlichen Orten in der Stadt aus ihren Krimis.

Claudia Neudörfer freut sich schon auf die Krimitage. Foto: Sebastian Linkenheil/Archiv

© sl

Claudia Neudörfer freut sich schon auf die Krimitage. Foto: Sebastian Linkenheil/Archiv

Zum ersten Mal finden am 29. und 30. Oktober die Rastatter Krimitage statt. Die Zuhörer können sich einer Ankündigung der Stadt zufolge auf ein spannendes Programm von bekannten und auch neuen Autoren freuen, die an drei außergewöhnlichen Orten – im Kellertheater, im Wehrgeschichtlichen Museum und in der Beletage des Pfarrhauses St. Alexander – aus ihren Kriminalromanen vorlesen. Tickets gibt es ab sofort in der Buchhandlung „Wortwerke“ (Lyzeumstraße 5).
Der Eintritt an einem Krimi-Tag für drei Lesungen beträgt pro Person 15 Euro. Wer beide Krimitage besuchen möchte, kann auch ein günstigeres Kombi-Ticket für 27 Euro erwerben. BT-Redakteur Sebastian Linkenheil hat der Buchhändlerin Claudia Neudörfer drei Fragen gestellt.

BT: Frau Neudörfer, zum ersten Mal finden am 29. Und 30. Oktober die Rastatter Krimitage statt. Drei Lesungen an drei verschiedenen Orten. Wie kam es zu der Idee?
Claudia Neudörfer: Die Idee kam von der Stadt selbst. Wirtschaftsförderer Torsten von Appen sprach mich vor einigen Monaten darauf an, weil er bereits in anderen Städten Krimitage erlebt hatte und dies auch in Rastatt umsetzen wollte. Er wünschte sich meine Unterstützung, da ich schon über 100 Lesungen veranstaltet habe und meine Kontakte mit Autoren besonders im regionalen Bereich sehr erweitern konnte.
Innerhalb kürzester Zeit hatte ich die Autoren zusammen, die gerne bei den Krimitagen lesen wollten. Neben den „altbekannten“ Autoren wie Bernd Leix und Brigitte Glasser war es mir auch wichtig, kleine Verlage aus unserem Umkreis und regionale Autoren einzubinden, wie zum Beispiel den Sinnbild-Verlag aus Gaggenau.

BT: Es soll auch ein Buch dabei sein, in dem es um echte Mordfälle in der Region geht. Erzählen Sie mal…
Neudörfer: Ja, es handelt sich um das Buch von Dr. Wolfgang Wegner und Eva Klingler „Täter, Opfer, schwarze Roben – Spektakuläre Mordprozesse in der Residenz des Rechts“. In dem Buch sind 14 Fälle aus 150 Jahren vereint, die vor einem Karlsruher Schwurgericht verhandelt wurden. Dabei reicht die Bandbreite vom Mord aus verletzter Ehre über eine Amokfahrt und ein Sexualverbrechen bis zu einem Mordprozess ohne Leiche.
BT: Gerade Krimis an regionalen Schauplätzen scheinen die Leute spannend zu finden. Stellen Sie das auch fest?
Neudörfer: Ja, auf jeden Fall. Regionalkrimis erfreuen sich einer sehr großen Beliebtheit. Der regionale Bezug macht das Ganze noch spannender, weil man die Orte kennt und schon mal da gewesen ist.
Info: Jede Lesung dauert rund 30 Minuten. In den Pausen können die in drei Gruppen aufgeteilten Zuhörer zum nächsten Lesungsort spazieren. Der Verein „Niederbühler Feuerteufel“ wird Getränke anbieten. Es gelten die aktuellen Corona-Regeln. Während der Veranstaltung muss eine medizinische Maske getragen werden. Zudem ist der 3G-Nachweis erforderlich.

Besucher, die auf barrierefreie Zugänge zu den Lesungen angewiesen sind, werden von den Veranstaltern darum gebeten, sich über die Gegebenheiten an den Veranstaltungsorten beim Kauf der Eintrittskarten zu informieren.

Ihr Autor

BT-Redakteur Sebastian Linkenheil

Zum Artikel

Erstellt:
19. Oktober 2021, 11:00 Uhr
Lesedauer:
ca. 2min 28sec

Artikel empfehlen

Artikel Aktionen

Orte


Kommentare können für diesen Artikel nicht mehr erfasst werden.