Wörthböschelpark: Bomben entschärft

Baden-Baden (BT) – Die Entschärfung der drei aufgefundenen Fliegerbomben im Wörthböschelpark ist abgeschlossen. Das meldete die Polizei am Sonntag um 11.16 Uhr.

Nahe an der B500 liegen die drei Fundstellen von Fliegerbomben im Wörthböschelpark, die inzwischen entschärft worden sind. Foto: Bernhard Margull

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Nahe an der B500 liegen die drei Fundstellen von Fliegerbomben im Wörthböschelpark, die inzwischen entschärft worden sind. Foto: Bernhard Margull

Um diese Uhrzeit gaben die Experten des Kampfmittelbeseitigungsdiensts Baden-Württemberg Entwarnung: Alle drei Sprengkörper wurde unschädlich gemacht und werden zum Transport und zur späteren Vernichtung verladen. Sämtliche Verkehrs- und Evakuierungsmaßnahmen wurden mit der Entschärfung der dritten Bombe aufgehoben, um die Beeinträchtigungen für Anwohner so gering wie möglich zu halten. Lediglich im direkten Einsatzraum des Wörthböschelparks kam es im Rahmen des Abtransportes noch zu kurzen Sperrungen, informiert die Polizei.

Rund 1.200 vom Gefahrenradius Betroffene können somit zurück in die Wohn- und Geschäftsräume rund um den Wörthböschelpark. Durch die Polizeibeamten waren noch rund 30 Personen angetroffen worden, die bis 8 Uhr das Gebiet noch nicht verlassen hatten. Dabei kam es jedoch zu keinerlei Komplikationen.

Rettungsdienst bringt in ihrer Fortbewegung eingeschränkte Menschen aus Gefahrenbereich

Während der Einsatzmaßnahmen wurden an drei Schulstandorten durch ehrenamtliche Helfer des Deutschen Roten Kreuzes rund 13 Personen unter Corona konformen Bedingungen betreut. Genauso viele bettlägerige oder in ihrer Fortbewegung eingeschränkte Menschen wurden durch den Rettungsdienst aus dem Gefahrenbereich gebracht.

Polizeioberrat Lutz Kirchner, Leiter des Polizeireviers Baden-Baden und gleichzeitig polizeilicher Einsatzleiter vor Ort, zeigte sich mit dem Einsatzverlauf sehr zufrieden. „Unsere sehr gute Vorbereitung des heutigen Einsatzes, zusammen mit der Stadt Baden-Baden und den weiteren beteiligten Behörden und Hilfsorganisationen, hat sich ausgezahlt. Unsere Planung war immer an dem Ziel ausgerichtet, die Einschränkungen für die Bewohner und den Durchgangsverkehr so gering wie möglich zu halten. Darauf waren auch die Maßnahmen mit schnellem Evakuieren ausgerichtet. Mein Dank gilt den Bürgerinnen und Bürgern von Baden-Baden, da sie mit ihrem großen Verständnis diesen außergewöhnlichen und notwendigen Einsatz erleichtert haben.“

Bürgermeister Roland Kaiser: Hervorragende Arbeit

Bürgermeister Roland Kaiser zeigte sich über den doch recht reibungslosen Ablauf der Evakuierung und der anschließenden Bombenentschärfung erfreut: „Wir haben es geschafft! Die Männer des Kampfmittelbeseitigungsdienstes haben hervorragend gearbeitet. Mein Dank geht an die Baden-Badener, die die nötigen Einschränkungen mit Verständnis angenommen und auch umgesetzt haben. Danke aber auch an die rund 600 Beteiligten von Polizei, Rettungs- und Hilfsdiensten und dem Katastrophenschutzstab der Stadtverwaltung, die alle an diesem so schönen und sonnigen Muttertag viele Stunden im Interesse unserer Bürger gearbeitet haben. Alle waren gut vorbereitet und leisteten in ihren Bereichen gute Arbeit.“

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Erstellt:
9. Mai 2021, 11:55 Uhr
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