Familie aus Lebensgefahr gerettet

Durmersheim (BT) – Eine Familie ist am Sonntagmorgen in Durmersheim von der Feuerwehr bei einem Kellerbrand aus Lebensgefahr gerettet worden. Es entstand ein Schaden von rund 200.000 Euro.

Die Feuerwehren aus Durmersheim, Au am Rhein und Elchesheim-Illingen waren an dem Einsatz am Sonntag kurz nach 7 Uhr beteiligt.  Symbolfoto: Patrick Seeger/dpa

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Die Feuerwehren aus Durmersheim, Au am Rhein und Elchesheim-Illingen waren an dem Einsatz am Sonntag kurz nach 7 Uhr beteiligt. Symbolfoto: Patrick Seeger/dpa

Zu einem Brand mit akuter Lebensgefahr für vier Personen ist es am Sonntagmorgen in der Durmersheimer Triftstraße gekommen. Kurz nach 7 Uhr wurden die Feuerwehren aus Durmersheim mit beiden Abteilungen, die Feuerwehr Au am Rhein sowie eine Einsatzleitwagen-Gruppe alarmiert. Alle Personen aus dem Haus konnten schnell gerettet werden, informiert die Feuerwehr Elchesheim-Illingen, die mit Atemschutzträgern in Bereitschaft stand.

Auch Bürgermeister Andreas Augustin war vor Ort. Er teilte auf BT-Nachfrage mit, dass es sich um einen Kellerbrand in einem Wohnhaus handelte, das sich in Nachbarschaft einer Tankstelle befindet. Es habe aber keine Gefahr bestanden, dass das Feuer übergreift. Das Haus sei nach Einschätzung der Feuerwehr vorerst nicht bewohnbar.

Wie die Polizei am Montag mitteilte, mussten drei Bewohner mittels Leitern über ein Fenster und einen Balkon gerettet werden. Ein weiterer Anwohner konnte sich selbst in Sicherheit bringen. Die Hausbewohner wurden vor Ort durch die Rettungskräfte auf Rauchgasvergiftungen untersucht, ein stationärer Aufenthalt in einer Klinik war jedoch bei niemanden erforderlich.

Ein Feuerwehrmann zog sich während der Löscharbeiten leichte Verletzungen zu. Aufgrund der starken Rauchentwicklung war das gesamte Wohnhaus nach den Löscharbeiten unbewohnbar. Die betroffenen Anwohner konnten jedoch bei Familienangehörigen untergebracht werden. Nach ersten Schätzungen beläuft sich der Sachschaden am Gebäude und Inventar auf rund 200.000 Euro. Als Brandursache wird derzeit ein technischer Defekt nicht ausgeschlossen.

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Erstellt:
27. Februar 2022, 18:30 Uhr
Aktualisiert:
28. Februar 2022, 11:25 Uhr
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ca. 1min 41sec

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